Papst über Katholizität: „Frohe Botschaft der Unterschiede“
„Möge der Herr uns durch die Fürsprache der Heiligen Petrus und Paulus gewähren, dass wir die Katholizität der Kirche immer mehr hochachten, ihren Stellenwert im Dienst der brüderlichen Begegnung zwischen Menschen und Völkern erkennen, alles vermeiden, was die Gemeinschaft zermürbt oder verletzt, und auf dem ökumenischen Weg sowie im aufmerksamen und offenen Dialog mit allen beharrlich weitergehen“, sagte Leo XIV. am Hochfest Peter und Paul beim Angelus am Petersplatz.
Unterschiede sind „frohe Botschaft“
In seiner Katechese verwies der Papst auf die Einheit der Apostel Petrus und Paulus trotz ihrer Unterschiedlichkeit und trotz der Mühen, die sie erlebten. Ihre Unterschiede seien nicht verborgen, sondern als eine „frohe Botschaft“ berichtet worden, betonte der Papst.
Petrus und Paulus seien so „fast zum Symbol geworden für viele andere Unterschiede, die der eine Geist zur Einheit zusammenfügt“, so Leo. „Ihr Zeugnis hat entscheidend dazu beigetragen, dass die christliche Präsenz in der Geschichte nicht auf Herrschaft, sondern auf Dienst, Einheit und Versöhnung ausgerichtet ist.“
Gruß an Römer, Obdachlose, Häftlinge
Nach dem Mittagsgebet richtete der Papst Grußworte an alle Römerinnen und Römer sowie Arme, Häftlinge, Kranke und freiwillige Helfer. Er dankte allen Menschen, die mit ihrer Spende den Papst und Kirche in ihrem Dienst unterstützen.
Auf dem Petersplatz verteilten Obdachlose beim Angelus die Beilage „L’Osservatore di Strada“ des „L’Osservatore Romano“. Der Papst dankte ihnen und den Herausgebern.
„Und ein schönes Fest für alle!", sprach er Grüße zum Patronatsfest aus.
(vatican news – pr)
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