Papst Leo: Rückkehr mit Hindernissen

So etwas hat es in der neuzeitlichen Geschichte von Papstreisen noch nie gegeben: Wegen technischer Probleme konnte das Flugzeug von Leo XIV., das ihn von den Kanarischen Inseln nach Rom zurückbringen sollte, nicht abheben. - Inzwischen - um 23.05 Uhr am Freitagabend - ist der Papst in Rom-Fiumicino gelandet.

Zur Verblüffung der Anwesenden auf dem Flughafen von Teneriffa stieg also der Papst am frühen Freitagabend aus der Iberia-Maschine wieder aus; der spanische König Felipe VI., der ihn zuvor verabschiedet hatte, begleitete ihn die Gangway hinunter und ins Flughafengebäude hinein. Auf Telegram teilte das vatikanische Presseamt später mit, dass der spanische König dem hohen Gast sein eigenes Flugzeug zur Rückkehr nach Rom angeboten habe. Das habe der Papst angenommen.

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Ankunft im Vatikan erst gegen Mitternacht

Der König verabschiedete sich von Leo auf dem Rollfeld mit einem formvollendeten Kuss seines Fischerrings, dann kletterte der Papst in die Maschine mit der Aufschrift „Reino de Espana“ (Königreich Spanien), die kurz darauf startete.

Leo, der eine siebentägige Reise durch Spanien hinter sich hat, landete erst kurz nach 23 Uhr in Rom. 

Das Personal des Heiligen Stuhls und die mitreisenden Journalisten sollten ebenfalls an diesem Freitagabend mit einem anderen Flugzeug, das die spanische Fluggesellschaft Iberia zur Verfügung gestellt hat, nach Rom zurückkehren, wie der Vatikan des Weiteren wissen ließ. Zur eigentlich üblichen Fliegenden Pressekonferenz, bei der der Papst auf die Fragen der mitreisenden Pressevertreter antwortet, kam es also diesmal nicht.

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

(vatican news – sk/bp)

Der König hilft...

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12. Juni 2026, 19:11