Papst zum Weltflüchtlingstag: Verfolgte aufnehmen
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Anlass war der Weltlfüchtlingstag der Vereinten Nationen, der immer am 20. Juni begangen wird. Der Papst erinnerte in dem Zusammenhang auch an den 75. Jahrestag der Genfer Flüchtlingskonvention, „die ins Leben gerufen wurde, um diejenigen zu schützen, die verfolgt werden und gezwungen sind, ihre Heimat, ihr Zuhause und ihre Familie zu verlassen." Das katholische Kirchenoberhaupt mahnte eine Einhaltung der Genfer Flüchtlingskonvention an:
„Ich hoffe, dass der Geist, der die Ausarbeitung dieses wichtigen internationalen Instruments beseelte, auch heute noch das Gewissen der Verantwortlichen der Nationen erleuchtet."
Im Jahr 2026 jährt sich die Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention zum 75 Mal. Sie bietet Millionen Menschen Schutz. Der „Global Trends Report 2025“ des UNHCR, des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen, schätzt, dass 117,8 Millionen Menschen – weltweit jeder 70. – aufgrund von Konflikten, Gewalt und Verfolgung zur Flucht gezwungen wurden. Davon sind 38 Prozent Kinder.
Gebete für Opfer eines Unfalls in Brasilien
Papst Leo XIV. gedachte nach seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz auf Portugiesisch auch den Opfern eines Verkehrsunfalls in Brasilien, bei dem sieben Jugendliche starben.
„Ich wende mich an die Pilger aus Brasilien und versichere ihnen, dass ich für die jungen Menschen bete, die vor einigen Tagen bei einem Verkehrsunfall im Bundesstaat Ceará ums Leben gekommen sind."
(vatican news - sst)
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