Peterspfennig 2026: Unterstützung für weltweite Projekte
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Initiative bezweckt die Unterstützung der apostolischen Mission des Kirchenoberhaupts, seiner karitativen Maßnahmen sowie der humanitären Hilfseinsätze weltweit. Nach Angaben des im Juni 2025 veröffentlichten Jahresberichts konnten durch die Gelder des Peterspfennigs 239 Projekte in 66 Ländern finanziert werden.
Papst Leo XIV. verknüpft den Aufruf mit geistlichen Impulsen und bittet die Gläubigen, sich zu bemühen, „seine Liebe überall hinzubringen, eingedenk dessen, dass jede Schwester und jeder Bruder eine Wohnung Gottes ist und dass sich seine Gegenwart besonders in den Kleinen, den Armen und den Leidenden offenbart“. In einem weiteren Zitat ruft das Oberhaupt der Kirche dazu auf, „gemeinsam auf seinen Spuren [zu] wandeln, demütig und entschlossen, fest im Glauben und offen für alle in der Liebe“. Neben finanziellen Beiträgen wird auch zur Unterstützung durch das Gebet für die Anliegen des Papstes aufgerufen.
Die Beteiligung an der Kollekte ist über verschiedene Kanäle möglich. Neben der klassischen Banküberweisung auf das Konto des Empfängers „Obolo di San Pietro“ bei der FinecoBank S.p.A. in den Währungen Euro, US-Dollar, Schweizer Franken oder Britischen Pfund können Zahlungen über die Internetseite www.obolodisanpietro.va sowie mittels QR-Codes per PayPal und Kreditkarte abgewickelt werden. Das zuständige Büro des Sekretariats für die Wirtschaft weist darauf hin, dass europäische Bankenabfrage-Systeme aufgrund neuer Vorschriften für SEPA-Überweisungen eventuell eine fehlende Übereinstimmung der Daten anzeigen können, da der Peterspfennig keine eigenständige juristische Person darstellt. Der Transfer wird bei Fortführung des Vorgangs dennoch ordnungsgemäß ausgeführt.
(vatican news)
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