Papst: „Nicht zulassen, dass Flamme des Friedens erlischt“

Nicht zulassen, dass „die Flamme der Hoffnung und des Friedens“ erlischt: dazu hat der Papst am Sonntag eindringlich aufgerufen. Nur Dialog und Diplomatie könnten zu gerechtem und dauerhaftem Frieden führen, so Leo mit Blick auf die Kriegsschauplätze in Nahost, in der Ukraine und anderen Weltregionen beim Angelus in Castel Gandolfo.

„Leider wehen erneut die Winde des Krieges im Nahen Osten, in der Ukraine und in zahlreichen anderen Teilen der Welt, säen Gewalt, Schrecken und Tod und treffen einmal mehr so viele Unschuldige“, sagte der Papst nach dem Mittagsgebet, das er in seiner Sommerresidenz unter Teilnahme zahlreicher Besucher und Pilger betete. Leo XIV. richtete einen eindringlichen Friedensappell an die Welt.

Weg des Dialoges, der Begegnung und der Diplomatie

„Lasst uns nicht zulassen, dass diese Winde die Flamme der Hoffnung und des Friedens auslöschen, auch wenn sie zerbrechlich und schwankend erscheint. Ich bekräftige meinen Wunsch, dass der Weg des Dialogs, der Begegnung und der Diplomatie beharrlich beschritten wird – der einzige Weg, der zu einem gerechten und dauerhaften Frieden führen kann, in dem die Völker versöhnt in gegenseitiger Sicherheit und unter Achtung der Würde jedes Menschen leben können.“

Papst bekundet Nähe zu Seeleuten

Weiter ging der Papst auf den ,Sonntag des Meeres' an diesem Sonntag ein, der auf eine Initiative der Seefahrer-Pastoral mehrerer christlicher Kirchen aus dem Jahr 1975 zurückgeht.

„Meine Gedanken gelten allen Seeleuten, Fischern und Hafenarbeitern der Welt, die – geprägt von der Trennung von ihren Lieben und manchmal von der Angst vor den Konflikten, die die Seewege durchziehen – mit geduldiger und stiller Arbeit den Handel und das Leben vieler Völker stützen.“

Castel Gandolfo, ein schöner Ort

„Einen schönen Sonntag euch allen!“

Freundlich grüßte der Papst Pilger und Besucher, insbesondere eine Gruppe polnischer Pilger. 

„Liebe Brüder und Schwestern, ich grüße die Einwohner dieses schönen Ortes, Castel Gandolfo, in dem ich einige Tage der Erholung verbringe, und heiße euch alle, Pilger aus aller Welt, von Herzen willkommen! (...) Schließlich schließe ich mich im Gebet den zahlreichen polnischen Gläubigen an, die sich zur jährlichen Wallfahrt vor der Ikone von Jasna Góra versammelt haben, damit sie als missionarische Jünger freudige Zeugen des Evangeliums sein mögen. Einen schönen Sonntag euch allen!“

(vatican news – pr)

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12. Juli 2026, 12:18