Papst Leo XIV. trifft im Dezember italienische Priester
Der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Matteo Zuppi, bezeichnete das Ereignis in einem Brief an die Bischöfe als Gelegenheit zur Gemeinschaft, zum Gebet und zur Geschwisterlichkeit. Es biete die Möglichkeit, die Bindung an Christus sowie die Bereitschaft zum Dienst in der Kirche und an den anvertrauten Menschen zu erneuern.
„Der Papst erinnert uns daran, dass Treue weder Stillstand noch ermüdende Wiederholung ist, sondern eine zu empfangende Gnade und ein täglicher Weg der Umkehr“, erklärte der Kardinal. Die beiden Konzilsdekrete „Optatam totius“ und „Presbyterorum ordinis“ behielten ihre Aktualität und böten Orientierung, um den priesterlichen Dienst in der lebendigen Verbindung mit Christus, der Gemeinschaft mit dem Bischof, der Brüderlichkeit des Presbyteriums und im Dienst am Volk Gottes zu bewahren. Das Gedenken verstehe sich als Auftrag für die Gegenwart und die Zukunft.
Der tägliche Einsatz der Priester
Zuppi hob in seinem Schreiben den täglichen Einsatz der Priester hervor, die die Sakramente spenden, Menschen begleiten und die Gemeinden tragen. Gleichzeitig thematisierte er die Belastungen im Alltag des Klerus, darunter Einsamkeit, Entmutigung und die Last wachsender Verantwortung.
„Wir wollen diese Mühen nicht verbergen, aber auch nicht zulassen, dass sie das letzte Wort haben“, betonte Zuppi. Es bestehe die Notwendigkeit, gemeinsam zu beten, einander zu stützen und die Freude an der eigenen Berufung wiederzufinden. Die Begegnung mit dem Papst könne dazu beitragen, den Glauben zu stärken und die Gemeinschaft zu vertiefen. Kein Hirte lebe und diene allein; das Miteinander, das gemeinsame Gebet und das gegenseitige Zuhören seien Voraussetzungen, um die Treue zu bewahren und Zukunft zu gestalten.
(vatican news - mg)
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