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Vollversammlung FABC in Jakarta Vollversammlung FABC in Jakarta 

Papst an Asiens Bischöfe: Einheit stärken, um Brücken zu bauen

Unter Berufung auf die Enzyklika „Magnifica humanitas“ fordert der Papst in einer Videobotschaft an die asiatischen Bischöfe dazu auf, weiter für die Einheit zu arbeiten. Er wandte sich an die Vollversammlung des Verbands der asiatischen Bischofskonferenzen FABC, die vom 21. bis 26. Juli in Jakarta, Indonesien, stattfindet. Dabei kam auch das Konzept der synodalen Runden Tische zum Tragen.

Rund 150 Bischöfe aus 29 asiatischen Ländern nehmen seit dem 21. Juli und noch bis zum Sonntag, 26. Juli, an der wichtigsten regionalen Versammlung der katholischen Kirche in Asien teil, um neue Leitlinien für das missionarische Engagement auf dem asiatischen Kontinent auszuarbeiten.

In einer Videobotschaft brachte ihnen nun der Papst seine volle geistliche Verbundenheit zum Ausdruck, noch bevor die Bischöfe in Jakarta, dem aktuellen Tagungsort, den Entwurf der Abschlussbotschaft und das Dokument zur Umsetzung der Empfehlungen der Vollversammlung prüften wollten. Er unterstütze sie und bete dafür, dass der heilige Geist sie inspirieren und ihre gemeinsame Zeit leiten werde, so Leo XIV. zu den Bischöfen.

Zum Nachhören

Die kirchliche Gemeinschaft stärken

Besonderes Gewicht legt er dabei auf die Einheit innerhalb der Ortskirchen - und zwischen denselben.

„Ich wünsche mir daher, dass sich die Bande der Gemeinschaft innerhalb der Ortskirchen und zwischen ihnen festigen und zu einem immer deutlicheren Zeichen der Gegenwart Gottes in euren verschiedenen Ländern werden, damit ihr so gemeinsam Brückenbauer in ganz Asien sein könnt”, so Papst Leo zur Gemeinschaft der Bischöfe, die am Tag darauf die Vollversammlung des länderübergreifenden Gremiums mit einer feierlichen Messe in der Kathedrale Unserer Lieben Frau von der Himmelfahrt besiegeln wollten. Anschließend stand noch ein Besuch der Istiqlal-Moschee auf dem Programm – durch den die beiden Bauwerke verbindenden „Tunnel der Freundschaft”, den bereits Papst Franziskus bei seinem Besuch in Indonesien beschritten hatte und der zu einem internationalen Symbol für Indonesiens Engagement für interreligiöse Harmonie geworden ist. In diesem Zusammenhang ermutigte Leo XIV. dazu, das Werk der Einheit, das Verbindungen schafft, beharrlich fortzusetzen.

Eine eucharistische Spiritualität fördern

„Als seine Jünger wissen wir heute, dass Jesus nicht nur die Quelle unserer Gemeinschaft mit Gott ist, sondern auch die Quelle unserer Gemeinschaft untereinander“, betonte der Papst und zitierte dabei seine jüngste Enzyklika Magnifica humanitas, um die Bedeutung der Zusammenarbeit hervorzuheben. Aus der Gemeinschaft mit ihm, dem einzigen Mittler zwischen Gott und der Menschheit, entstehe die wahre christliche Solidarität, ließ Leo durchblicken:

„Aus diesem Grund möchte ich euch ermutigen, weiterhin eine eucharistische Spiritualität in euren Ortskirchen zu fördern, also eine Spiritualität der kirchlichen Einheit, die auf der Liebe gründet, die aus der Gabe des Herrn in der Eucharistie entspringt.”

(vatican news - cs)

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25. Juli 2026, 10:43