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Vor knapp zehn Jahren: Papst Franziskus im zerstörten Amatrice Vor knapp zehn Jahren: Papst Franziskus im zerstörten Amatrice 

10 Jahre danach: Papst Leo gedenkt Erdbebenopfer in Mittelitalien

Bei einer verheerenden Erdbebenserie in Mittelitalien 2016 kamen 299 Menschen ums Leben. Papst Leo hat beim Angelus am Sonntag an diese Menschen erinnert. Der erste Erdstoß ereignete sich am Montag vor zehn Jahren.

„Ich bete für die Verstorbenen und ihre Familien sowie für alle betroffenen Gemeinden; mögen Glaube und Solidarität weiterhin den Wiederaufbau stützen“, sagte der Papst am offenen Fenster seiner Wohnung über dem Petersplatz vor den versammelten Gläubigen und Besuchern.

Die Serie von Erdstößen betraf vor zehn Jahren zahllose Gemeinden in den Regionen Umbrien, Latium, Marken und Abruzzen. Zum Symbol der Katastrophe wurde das fast vollständig dem Erdboden gleichgemachte umbrische Bergstädtchen Amatrice. Leos Vorgänger Franziskus reiste wenige Wochen nach dem Erdbeben dorthin, um den Überlebenden Trost zu spenden und mit ihnen zu beten.

Wiederaufbau noch im Gang

Zehn Jahre nach der Katastrophe ist der Wiederaufbau in Mittelitalien trotz aller Anstrengungen noch nicht abgeschlossen. Nach Angaben der kirchlichen italienischen Nachrichtenagentur SIR konnten bisher knapp 15.000 Baustellen abgeschlossen werden, an über 8.000 wird noch gearbeitet. Die Zahl der Unterstützten Familien liegt demnach immer noch bei etwa 8.700.

Besondere Aufmerksamkeit legte das italienische Wiederaufbauprogramm auch auf die Kultstätten als wesentliche Identitätsorte der Gemeinden im Apennin. Knapp 2.500 religiöse Gebäude hatten Schäden davongetragen, für den Wiederaufbau stellte Italien 750 Millionen Euro zur Verfügung. Im vergangenen Jahre wurde namentlich die Basilika des hl. Benedikt in Norcia, dem antiken Nursia, wiedereröffnet.

(vatican news – gs)

 

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23. August 2026, 12:45