Audio-Nachrichten auf Latein 18.07.2026
Die deutsche Übersetzung siehe unten!
HEBDÓMADA PAPAE”
NOTÍTIAE VATICÁNAE LATÍNE RÉDDITAE
Die duodevicésimo mensis Iúlii anno bismillésimo vicésimo sexto
TÍTULI
Cardinális Zuppi hac hebdómada in missióne Ucraínam ádiit. Íterum regiónem a Rússia oppugnátam ille visitávit. Cárcerem quoque invísit, ubi mílites Russi detinéntur.
Pontifícia Académia pro Vita oppositiónem suam advérsus quámlibet euthanásiae formam confírmat, cum legáti Francogállici féria quarta propósitum legis de morte voluntária approbáverint.
Ex Arce Gandúlfi, praetérita die Domínica, post Oratiónem Angélicam, Leo décimus quartus sollicitúdinem suam de bello in Médio Oriénte íterum significávit.
Salútem plúrimam ómnibus vobis audiéntibus núntios Latínos dicit Xavérius Sartre.
NOTÍTIA 1
Cardinális Zuppi, Praeses Conferéntiae Episcopális Itáliae, hac hebdómada, íterum iam ab inítio belli, Ucraínam visitávit. Legátus peculiáris Summi Pontíficis capitálem Kióviam proféctus est atque locum detentiónis mílitum Russórum invísit; deínde Leópolim pétiit, ubi prófugos, a Communitáte Sancti Aegídii adiútos, convénit. Refert nobis Alexánder De Carolis.
Cardinális, una cum Núntio Apostólico in Ucraína, captívos belli, qui pro Rússia prope Leópolim pugnáverant atque nunc detinebántur, occúrrit. «Matthǽus» se simplíciter appéllans, círciter decem eórum convénit eísque dixit: «Papa Leo me et Núntium huc misit ut magnam spem vobis afferrémus et ad futúrum respícere possétis; ille enim pro vobis orat, ut bellum finiátur atque domum redíre possítis». Dona pórrigens áddidit: «Papa mihi dixit ut clavis ánnulum vobis afférrem. Spero fore ut mox clavem domus vestrae ibi inserátis, ut domum aperiátis et vestros caríssimos complectámini». Kióviae precatiónem lingua Ucraína recitávit: «Concéde pacem iustam, ut captívi domum redíre póssint, púeri famílias suas íterum amplectántur, dispérsi reperiántur. Nobis ómnibus inspíra fortitúdinem et sapiéntiam, ut pacis artífices simus». Leópoli quoque sedem Communitátis Sancti Aegídii visitávit, ubi propinquitátem atque sollicitúdinem Papae Leónis íterum confirmávit.
NOTÍTIA 2
In Francogállia, die Mercúrii, legáti legem de morte voluntária suffrágiis probavérunt. Pontifícia Académia pro Vita oppositiónem suam advérsus omnem euthanásiae spéciem dénuo confirmávit. Cancellárius, reveréndus Ciucci, declarávit praecípuum esse hóminem comitári atque adiuváre extrémum vitae tempus plene vívere. Silvia Guidi narrat.
Cancellárius Pontifíciae Académiae pro Vita apérte declárat: «Fratres áliis frátribus vitam auférre non possunt. Fratérnitas enim vitae, non morti, insérvit». Dicit étiam «haud fácile esse normas pro univérsa societáte constitúere»; quaprópter addit: «Omne tempus atque omnem sapiéntiam necessáriam sumámus, ad civílem societátem aedificándam quae vitam humánam tueátur». Monet étiam de perículo ne íterum emérgat id quod Francíscus Papa cultúram abiectiónis appellávit. Inter responsiónes áutem quas Ecclésia offérre potest, proxímitas éminet. Adsunt quoque levaménti curae, «disciplína quae gravem interrogatiónem sério áccipit, eam scílicet quae in corde eórum hábitat qui condiciónes difficíllimas experiúntur. Opórtet dénique hómines adiuváre ut ad prudens discerniméntum pervéniant».
NOTÍTIAE BREVÍSSIMAE
Prima domínica commoratiónis aestívae suae apud Arcem Gandúlfi, post Oratiónem Angélicam, Leo décimus quartus ánimum suum ad multas orbis terrárum regiónes convértit, quae bellórum conflíctibus vexántur, unde praesértim cives gravíssimas patiúntur aerúmnas. «Desidérium meum dénuo exprímo», inquit, «ut iter diálogi, occúrsus atque artis diplomáticae constánter et perseveránter persequátur».
Tandem ad finem pervénimus, nova próxima hebdómada habébitis. Valéte.
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„HEBDÓMADA PAPAE“
VATIKANISCHE NACHRICHTEN IN LATEINISCHER SPRACHE
Vom 18. Juli des Jahres 2026
DIE SCHLAGZEILEN
Kardinal Zuppi ist in dieser Woche in diplomatischer Mission in die Ukraine gereist. Er besuchte erneut die von Russland angegriffene Region. Zudem besuchte er ein Gefängnis, in dem russische Soldaten festgehalten werden.
Die Päpstliche Akademie für das Leben bekräftigt ihre Ablehnung jeder Form von Euthanasie, nachdem die französischen Abgeordneten am Mittwoch den Gesetzentwurf über das freiwillige Sterben angenommen haben.
Aus Castel Gandolfo brachte Papst Leo XIV. am vergangenen Sonntag nach dem Angelus-Gebet erneut seine Besorgnis über den Krieg im Nahen Osten zum Ausdruck.
Einen herzlichen Gruß an alle Hörer der lateinischen Nachrichten übermittelt Xavier Sartre.
MELDUNG 1
Kardinal Zuppi, der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, hat in dieser Woche – bereits zum wiederholten Mal seit Beginn des Krieges – die Ukraine besucht. Der Sondergesandte des Papstes reiste in die Hauptstadt Kyiv und besuchte einen Ort, an dem russische Soldaten gefangen gehalten werden; anschließend begab er sich nach Lwiw, wo er Flüchtlinge traf, die von der Gemeinschaft Sant’Egidio unterstützt werden. Es berichtet Alessandro De Carolis.
Der Kardinal traf zusammen mit dem Apostolischen Nuntius in der Ukraine Kriegsgefangene, die für Russland in der Nähe von Lwiw gekämpft hatten und nun festgehalten wurden. Er nannte sich schlicht „Matteo“, sprach mit etwa zehn von ihnen und sagte: „Papst Leo hat mich und den Nuntius hierher gesandt, um euch eine große Hoffnung zu bringen, damit ihr in die Zukunft blicken könnt; denn er betet für euch, dass der Krieg endet und ihr nach Hause zurückkehren könnt.“ Während er Geschenke überreichte, fügte er hinzu: „Der Papst hat mir aufgetragen, euch einen Schlüsselanhänger mitzubringen. Ich hoffe, dass ihr bald den Schlüssel eures Hauses dort hineinsteckt, um euer Haus zu öffnen und eure Liebsten zu umarmen.“
In Kyiv sprach er ein Gebet in ukrainischer Sprache: „Gewähre einen gerechten Frieden, damit die Gefangenen nach Hause zurückkehren können, die Kinder ihre Familien wieder umarmen und die Vermissten gefunden werden. Inspiriere uns allen Mut und Weisheit, damit wir Friedensstifter sind.“ Auch in Lwiw besuchte er den Sitz der Gemeinschaft Sant’Egidio, wo er erneut die Nähe und Sorge von Papst Leo bekräftigte.
MELDUNG 2
In Frankreich haben die Abgeordneten am Mittwoch dem Gesetz über das freiwillige Sterben zugestimmt. Die Päpstliche Akademie für das Leben bekräftigte daraufhin erneut ihre Ablehnung jeder Art von Euthanasie. Der Kanzler, Hochwürden Ciucci, erklärte, es sei von grundlegender Bedeutung, den Menschen zu begleiten und ihm zu helfen, die letzte Lebensphase in Fülle zu leben. Silvia Guidi berichtet.
Der Kanzler der Päpstlichen Akademie für das Leben erklärte offen: „Brüder können anderen Brüdern das Leben nicht nehmen. Denn Brüderlichkeit dient dem Leben, nicht dem Tod.“ Er fügte hinzu, dass es „nicht leicht ist, Regeln für die gesamte Gesellschaft aufzustellen“; daher betonte er: „Nehmen wir uns jede Zeit und alle notwendige Weisheit, um eine Zivilgesellschaft aufzubauen, die das menschliche Leben schützt.“ Er warnte zudem vor der Gefahr, dass das wieder aufkommt, was Papst Franziskus als „Wegwerfkultur“ bezeichnet hat.
Unter den Antworten, die die Kirche anbieten kann, rage die Nähe heraus. Hinzu komme die Palliativmedizin, „eine Disziplin, die die ernste Frage ernst nimmt, nämlich jene, die im Herzen derer wohnt, die schwierigste Bedingungen durchmachen. Schließlich muss man den Menschen helfen, zu einer klugen Unterscheidung zu gelangen.“
DIE KURZNACHRICHTEN
An seinem ersten Sonntag des Sommeraufenthalts in Castel Gandolfo richtete Leo XIV. nach dem Angelus-Gebet seinen Blick auf die vielen Regionen der Erde, die von Kriegskonflikten heimgesucht werden, unter denen besonders die Zivilbevölkerung schwerstes Leid erträgt. „Ich bringe erneut meinen Wunsch zum Ausdruck“, sagte er, „dass der Weg des Dialogs, der Begegnung und der Diplomatie beständig und beharrlich weiterverfolgt wird.“
Damit sind wir am Ende angelangt, nächste Woche erwartet Sie eine neue Ausgabe. Auf Wiederhören.
(vatican news - mg)