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Medien beim zweiten Vatikanischen Konzil Medien beim zweiten Vatikanischen Konzil 

Im aktuellen Osservatore Romano... ein Blick zurück nach vorn

Vor mehr als 60 Jahren ging das Zweite Vatikanische Konzil zu Ende. Doch es wirkt bis heute nach und hat eine Reihe von Fragen hinterlassen, die es noch zu lösen gilt. Darauf weist der emeritierte Kurienkardinal Walter Kasper in einem Beitrag für den Osservatore Romano hin.

Er nennt die Frage „nach der konkreten Zusammenarbeit“ zwischen Bischöfen und den Laien und die Rolle der Frauen in der Kirche. „Wir sind daran“, schreibt Kasper, „die Fragen im Rahmen der Diskussionen über eine synodale Gestalt der katholischen Kirche zu beantworten“. Unverzichtbar für ihn: „In den drängenden Fragen des Friedens in der Welt müssen wir mit allen Menschen guten Willens zusammenarbeiten.“

Die Ökumene sei ein Friedensprojekt, so der langjährige Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen. Den Dialog zu anderen Religionen, besonders zum Judentum, aufzunehmen, nennt er „eine Jahrhundert-, ja eine Jahrtausend-Entscheidung“ des Konzils.

Während des Konzils war Kasper Doktorand in Tübingen. Ihm standen die Berichte der teilnehmenden Professoren zur Verfügung – mit „unterschiedlichen Nuancen, die zeigten, dass es auf dem Konzil nicht immer nur lammfromm zuging“.

Den vollständigen Beitrag von Kardinal Kasper lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Osservatore Romano, digital und in der gedruckten Ausgabe. Der Beitrag wurde zum Jahrestag des Konzilsendes verfasst und erschien am 19.12.2025 in der italienischen Ausgabe.

Der aktuelle deutschsprachige Osservatore Romano ist eine Doppelnummer. Die nächste Ausgabe erscheint am Freitag, 20. März.

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(or/vatican news - bp)

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09. März 2026, 14:30