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Die vatikanische Frauen-Fußballnationalmannschaft in Zürich Die vatikanische Frauen-Fußballnationalmannschaft in Zürich

Vatikan-Fußballerinnen in Zürich: Tor-Premiere für die Frauen aus Rom

Es war ein Donnerstag im Zeichen der Begegnung und des Sports, als die Fußball-Repräsentanzen des Vatikans der offiziellen Einladung des Weltfußballverbandes FIFA folgten. Unter den Augen von FIFA-Präsident Gianni Infantino bewiesen die Teams des Vatikans auf dem FIFA-Gelände in Zürich, wie weit der Sport verbindet und über das sportliche Ergebnis hinausgehen kann.

Mario Galgano - Vatikan und Aurelio Balbis - Zürich

Besondere Aufmerksamkeit galt dem Spiel der Frauen: Die Auswahl der FIFA besiegte die vatikanische Vertretung zwar mit 7:2, doch für die Gäste fühlte sich das Ergebnis wie ein Meilenstein an. Zum ersten Mal in der Geschichte der „vatikanischen Nationalmannschaft“ der Frauen gelangen dem Team zwei eigene Treffer – einer aus dem laufenden Spiel heraus, der zweite nach einem souverän verwandelten Strafstoß.

Die vatikanische Nationalelf in Zürich
Die vatikanische Nationalelf in Zürich

Fairplay und historischer Geist

Die Begegnung der Männer verlief sportlich ausgeglichener, aber torlos. Das Match endete 0:0, wobei beide Seiten durch ein schnelles, faires Spiel und sehenswerte Chancen aufwarteten. Abseits des Rasens erhielten die Delegationen Einblicke in das FIFA-Museum und die hochmodernen Sportanlagen des Weltverbandes.

Der Fußball-Wimpel zum Spiel
Der Fußball-Wimpel zum Spiel

Die Mannschaften des Vatikans sind auf eine besondere Weise zusammengesetzt: Die Spieler sind Angestellte des Vatikans oder der ausländischen Botschaften beim Heiligen Stuhl. Während das Männerteam ausschließlich aus Laien besteht, verstärken bei den Frauen auch Ordensschwestern das Aufgebot.

Fifa-Präsident Gianni Infantino (Mitte) mit dem Vorstand des vatikanischen Fußball-Verbands
Fifa-Präsident Gianni Infantino (Mitte) mit dem Vorstand des vatikanischen Fußball-Verbands

Sport für den guten Zweck

Wie bei allen Auftritten der vatikanischen Auswahl stand auch in Zürich der karitative Gedanke im Vordergrund. Die Spiele dienen traditionell der Sammlung von Spenden für wohltätige Zwecke. In einer Zeit der globalen Spannungen setzte dieser Besuch ein Zeichen für den Dialog zwischen Institutionen, der durch den Sport eine universelle Sprache findet.

(vatican news)

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20. März 2026, 10:38