Vatikan-Fußballerinnen in Zürich: Tor-Premiere für die Frauen aus Rom
Mario Galgano - Vatikan und Aurelio Balbis - Zürich
Besondere Aufmerksamkeit galt dem Spiel der Frauen: Die Auswahl der FIFA besiegte die vatikanische Vertretung zwar mit 7:2, doch für die Gäste fühlte sich das Ergebnis wie ein Meilenstein an. Zum ersten Mal in der Geschichte der „vatikanischen Nationalmannschaft“ der Frauen gelangen dem Team zwei eigene Treffer – einer aus dem laufenden Spiel heraus, der zweite nach einem souverän verwandelten Strafstoß.
Fairplay und historischer Geist
Die Begegnung der Männer verlief sportlich ausgeglichener, aber torlos. Das Match endete 0:0, wobei beide Seiten durch ein schnelles, faires Spiel und sehenswerte Chancen aufwarteten. Abseits des Rasens erhielten die Delegationen Einblicke in das FIFA-Museum und die hochmodernen Sportanlagen des Weltverbandes.
Die Mannschaften des Vatikans sind auf eine besondere Weise zusammengesetzt: Die Spieler sind Angestellte des Vatikans oder der ausländischen Botschaften beim Heiligen Stuhl. Während das Männerteam ausschließlich aus Laien besteht, verstärken bei den Frauen auch Ordensschwestern das Aufgebot.
Sport für den guten Zweck
Wie bei allen Auftritten der vatikanischen Auswahl stand auch in Zürich der karitative Gedanke im Vordergrund. Die Spiele dienen traditionell der Sammlung von Spenden für wohltätige Zwecke. In einer Zeit der globalen Spannungen setzte dieser Besuch ein Zeichen für den Dialog zwischen Institutionen, der durch den Sport eine universelle Sprache findet.
(vatican news)
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