Leo XIV. lädt erneut zu weltweitem Friedensgebet ein
Wie ebenfalls bekannt wurde, will der Papst bei der Feier ähnlich wie bei der letzten Gebetswache am 11. April im Petersdom eine Ansprache halten. Leo XIV. warnte damals vor Allmachtsphantasien und formulierte den Appell: „Schluss mit der Selbstvergötzung und der Anbetung des Geldes! Schluss mit Machtandrohungen! Schluss mit dem Krieg!“
Leidenschaftlicher Friedens-Appell des Papstes
Sein Aufruf war seinerzeit von mehreren US-amerikanischen Bischöfen und Kardinälen in ihren Predigten aufgegriffen worden, worüber zahlreiche Medien berichteten. Am Tag danach hatte US-Präsident Trump harsch reagiert.
Geste der Verbundenheit
Wie der Pro-Präfekt des Dikasteriums für Evangelisierung, Erzbischof Rino Fisichella erläuterte, handele es sich bei der erneuten Gebetsinitiative als „Geste der Verbundenheit“ mit allen Ländern, die von bewaffneten Konflikten heimgesucht sind. Das Ziel, so betonte er, sei es, durch das Rosenkranzgebet „die Gabe des Friedens zu erflehen“.
Das Dikasterium für Evangelisierung hat die Wallfahrtsorte aufgerufen, sich aktiv an der Initiative zu beteiligen, indem sie zeitgleich mit Rom Gebetsmomente organisieren und die Gläubigen auch über digitale Kanäle einbeziehen. Öffentliche Rosenkranzgebete für den Frieden sind demnach unter anderem im Marienheiligtum Zarvanytsya in der Ukraine und im Charbel-Heiligtum im Libanon geplant, ebenso wie in den bekannten Marienwallfahrtsorten Lourdes, Fatima, Loreto und Medjugorje.
Über Großbildschirme übertragen
Auch eine persönliche Teilnahme ist möglich: Wie das Dikasterium bekannt gegeben hat, können ab sofort und solange vorrätig zwischen 9.30 Uhr und 17.30 Uhr Einlasskarten am Sitz der Einrichtung in der Via della Conciliazione 7 in Vatikannähe abgeholt werden.
Das Gebet aus den Vatikanischen Gärten wird über Großbildschirme auf dem Petersplatz übertragen. Vatican News überträgt live und mit deutscher Begleitung ab kurz vor 19 Uhr am Samstag.
(vatican news/kap - cs)
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