Vatikan fordert mehr Wertschätzung für Mutterschaft
Das sagte er am Montag auf einer Sitzung des UNO-Menschenrechtsrats in Genf. Man dürfe das Muttersein nicht als Hindernis zur Selbstverwirklichung von Frauen einstufen, weil es „einen unersetzlichen Beitrag zum Leben und zur Zukunft jeder Gesellschaft“ leiste.
Armut und prekäre Lebensverhältnisse führten oft dazu, dass Frauen abtreiben. Doch einer Frau in Not werde nicht geholfen, wenn man ihr statt echter Unterstützung die Möglichkeit zur Abtreibung ihres Kindes biete; stattdessen werde sie ein weiteres Mal im Stich gelassen.
„Auf die Armut einer Mutter mit der Beendigung des Lebens ihres Kindes zu reagieren, ist ein Versagen des Rechts, der Gerechtigkeit, der Gesellschaft und letztlich der Menschlichkeit selbst.“
Balestrero ist Erzbischof und päpstlicher Nuntius. Er hat das Amt eines Ständigen Beobachters des Heiligen Stuhls bei UNO-Einrichtungen in Genf inne.
(vatican news – sk)
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