ASIF und Deutsche Bundesbank stärken Zusammenarbeit
Die Vereinbarung stellt eine weitere Vertiefung der über Jahre entwickelten Beziehungen zwischen der Aufsichtsbehörde des Heiligen Stuhls und des Staates der Vatikanstadt und der Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland dar. Hintergrund der insbesondere in den vergangenen Monaten erfolgten Intensivierung ist die Bestrebung des Heiligen Stuhls, die eigene Finanzarchitektur in Übereinstimmung mit internationalen Standards auszubauen, wobei die Aufmerksamkeit auf Transparenz, Rechenschaftspflicht und Professionalität zu einer Festigung der Glaubwürdigkeit in der internationalen Finanzgemeinschaft beigetragen haben.
Gemeinsame Anstrengungen
Das Protokoll sieht nun vor, die gemeinsamen Anstrengungen und die gegenseitige Zusammenarbeit im Aufsichtssektor zu festigen und auszuweiten. Dies soll unter anderem durch Schulungen sowie den Austausch von Erfahrungen und bewährten Praktiken geschehen, mit dem Ziel, zur Transparenz und Nachhaltigkeit des internationalen Finanzsystems beizutragen. Balz betonte in diesem Zusammenhang: „Mit der Unterzeichnung dieser Absichtserklärung bekräftigen wir unser gemeinsames Engagement für die Prinzipien der Integrität, Transparenz und internationalen Zusammenarbeit. Diese Vereinbarung bietet einen Rahmen für einen ständigen Austausch und gegenseitige Unterstützung und spiegelt unser gemeinsames Bestreben wider, dem Gemeinwohl durch ein stabiles und gerechtes Finanzsystem zu dienen.
Bei der Unterzeichnung waren zudem Mihăiţă Blaj, Untersekretär der Sektion für die Beziehungen mit den Staaten und internationalen Organisationen des Staatssekretariats, sowie Christoph Braner, Gesandter der Deutschen Botschaft beim Heiligen Stuhl, anwesend.
(vatican news - mg)
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