Mexiko: Kardinal Parolin fordert Beistand für Benachteiligte
Mario Galgano - Vatikanstadt
In seiner Predigt in dem mexikanischen Nationalheiligtum verwies Parolin auf die drängenden sozialen Probleme des Landes und betonte die Notwendigkeit des Beistands für Frauen, die nach Angehörigen suchen, die als verschwunden gelten: „So viele Mütter suchen weiterhin mit Entschlossenheit und Glauben nach ihren Kindern. Nichts kann sie davon abhalten, alles Mögliche zu tun, um ihren Kindern zu helfen, und wir alle können ihnen mit unserem Gebet beistehen.“
Zuwendung zu den Benachteiligten
Angesichts globaler Konflikte, Hungersnöte und gewaltsamer Auseinandersetzungen plädierte der Kardinal für eine verstärkte Zuwendung zu gesellschaftlich Benachteiligten. Das Evangelium fordere dazu auf, „auch für die Bedürftigen, die Ausgegrenzten, die Migranten und die Fremden da zu sein“. Mit Blick auf die Geschichte des Ortes der Marienerscheinung rief er in Erinnerung, dass Gott seine Botschaft nicht Mächtigen oder Einflussreichen anvertraut habe, sondern einfachen Menschen.
Abschließend hob Parolin noch hervor, dass das Gebet keine nebensächliche Option für Christen darstelle, sondern die Grundlage für das Engagement gegen Gewalt und für die Versöhnung zwischen den Völkern bilde.
(vatican news)
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