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Seit 2020 herrscht in Äthiopien Bürgerkrieg Seit 2020 herrscht in Äthiopien Bürgerkrieg  (AFP or licensors)

Äthiopien: Bischöfe verurteilen Gewalttaten gegen Zivilisten

Die katholischen Bischöfe Äthiopiens haben zu der neu aufgeflammten Gewalt in verschiedenen Teilen ihres Landes Stellung genommen. In einer am Montag veröffentlichten Erklärung forderten sie die Regierung dazu auf, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. In jüngster Zeit häufen sich die Menschenrechtsverletzungen in Äthiopien.

Jede Art von Gewalt gegen Unschuldige sei inakzeptabel, heißt es in der vom Präsidenten der Bischofskonferenz, Kardinal Berhaneyesus Demerew Souraphiel, unterzeichneten Erklärung. Die Bischöfe forderten die Regierung des Landes zudem dazu auf, die Rechtsstaatlichkeit im Land wiederherzustellen, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.

Christen Opfer der Gewalttaten

Mit diesem Dokument nahm die Bischofskonferenz Bezug auf die verheerenden Menschenrechtsverletzungen im Land, besonders in der äthiopischen Region Oromia. Dabei werden auch Christen Opfer der Gewalttaten. Ende Februar etwa stürmte eine Gruppe von Extremisten einen Markt im östlichen Teil von Oromia. Die Angreifer töteten dabei zwanzig orthodoxe Christen und einen muslimischen Wachmann. Zwei Tage später erschossen Unbekannte in einer Kirche sieben Gläubige.

Seit 2020 herrscht in Äthiopien Bürgerkrieg zwischen Regierung und bewaffneten Milizen. In der Region Oromia kam es seit 2025 immer wieder zu bewaffneten Aufständen und Konflikten, dabei kamen mehr als 1.200 zivile Opfer ums Leben.

(fides – cf)

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11. März 2026, 14:47