Leo XIV. würdigt Georgiens Patriarchen als „Stimme der Versöhnung“
Sein Dienst habe die georgische Gesellschaft in Phasen tiefgreifender Veränderungen begleitet, Tradition bewahrt und zugleich „Herzen und Gemeinschaften für die Hoffnung geöffnet“.
Die Botschaft wurde an diesem Sonntag bei der Trauerfeier in Tiflis von Kardinal Kurt Koch, Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen, verlesen. Leo XIV. hebt darin auch die Bedeutung des Patriarchen als Brückenbauer hervor.
Zeichsetzer im Dialog
Für viele sei Ilia II. ein „geistlicher Vater“ und „eine Stimme der Versöhnung“ gewesen, der sich unermüdlich für die Einheit eingesetzt habe. Auch im ökumenischen Dialog habe er Zeichen gesetzt und sei Papst Johannes Paul II. sowie Papst Franziskus „in einem Geist der Herzlichkeit und Brüderlichkeit“ begegnet.
Leidenschaft für Musik
Besonders erinnert der Papst an die Leidenschaft des Patriarchen für die Musik, die Menschen verbinden und Kirchen einander näherbringen könne – über kulturelle und theologische Unterschiede hinaus.
Ilia II. war 1977 im Alter von 44 Jahren zum Patriarchen von ganz Georgien gewählt und eingesetzt worden.
(vatican news – bp)
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