Jerusalem: Franziskaner dementieren Gerüchte über Schließung
Die Franziskaner reagierten mit der Erklärung auf Gerüchte über eine vollständige Schließung der Grabeskirche und ein mögliches Gottesdienst-Verbot an Feiertagen. Damit dementierte die Kustodie die Aussagen einiger Kritiker, dass die israelische Regierung „Christen zum Schweigen bringen“ wolle, während jüdische Großveranstaltungen trotz des Krieges möglich seien. Zwar sei der Zugang zur Kirche für Besucher eingeschränkt, die ansässige Franziskanergemeinschaft behalte ihre täglichen Riten und Gebete an dem Ort aber bei.
Ähnliche Maßnahmen bereits 2020
Damit gelten derzeit ähnliche Sicherheitsmaßnahmen für die Grabeskirche wie 2020 während der Corona-Pandemie. Damals war das Gotteshaus wochenlang für Besucher geschlossen. Die in der Kirche lebenden Ordensleute feierten in dieser Zeit die Kar- und Ostertage sowie die täglichen Gottesdienste hinter geschlossenen Türen.
(kap – cf)
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