Kamerun: Hoffnung auf Einheit
„Wir haben dieses Thema auf dem Hintergrund dessen ausgewählt, was bei uns im Land passiert: politische Turbulenzen, ethnische Spaltungen, die Verbreitung von Hassrede und die Gewalt in einigen Teilen unseres Landes.“ Das sagte Erzbischof Andrew Fuanya Nkea von Bamenda, der auch Vorsitzender der Bischofskonferenz ist, am Sonntag zu Journalisten.
Die Einheit, von der das Motto der Papstreise spreche, sei allerdings nicht nur politisch gemeint, sondern ziele generell auf den Umgang der Menschen untereinander und den vorherrschenden Ton in der Gesellschaft.
Verhärtete Herzen
„Einige Herzen haben sich in den letzten zehn Jahren verhärtet“, so Nkea mit Blick auf sein Erzbistum Bamenda. „Die Reise wird einen Eindruck hinterlassen und einige Herzen weicher machen.“ Bamenda ist die wichtigste Stadt für die englischsprachige Minderheit in Kamerun. Von hier gehen immer wieder Konflikte mit der französischsprachigen Bevölkerungsmehrheit des Landes aus.
(aciafrica/vatican news – sk)
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