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Ein See in El Salvador Ein See in El Salvador 

UNICEF: 1,8 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser

Anlässlich des Weltwassertages am 22. März erinnert UNICEF daran, dass täglich etwa 1.000 Kinder unter fünf Jahren aufgrund von unsicherem Wasser sowie mangelhaften Sanitär- und Hygienebedingungen sterben.

Zudem haben weltweit noch immer rund 1,8 Milliarden Menschen keinen direkten Zugang zu sauberem Trinkwasser.

In diesem Jahr steht der Weltwassertag unter dem Motto „Wo Wasser fließt, wächst Gleichheit“ – eine Erinnerung daran, dass der Zugang zu sicherem Wasser und sanitären Einrichtungen nicht nur für das Überleben entscheidend ist, sondern auch für die Förderung der Geschlechtergleichstellung.

Wie UNICEF in seiner Mitteilung hervorhebt, seien in zwei von drei Haushalten Frauen dafür verantwortlich, das Wasser heranzuholen. In 53 Ländern mit verfügbaren Daten verbringen Frauen und Mädchen demnach zusammen etwa 250 Millionen Stunden täglich mit dieser Aufgabe – mehr als dreimal so viel wie Männer und Jungen. Darüber hinaus haben 156 Millionen Mädchen im Alter von 10 bis 19 Jahren keinen Zugang zu grundlegenden sanitären Einrichtungen.

Vor allem Mädchen betroffen

Catherine Russell, Exekutivdirektorin von UNICEF, weist darauf hin, dass die globale Wasserkrise insbesondere Mädchen betreffe. Sie zwinge sie dazu, früh aufzustehen, um Wasser zu holen, hindere sie am Schulbesuch und gefährde ihre Gesundheit, Sicherheit und Zukunft.

Investitionen in sichere Wasserversorgung und sanitäre Dienste – insbesondere in Schulen und Gesundheitseinrichtungen – seien hingegen entscheidend, um Bildung, Würde und Chancengleichheit für Kinder weltweit zu gewährleisten.

Im vergangenen Jahr stellte UNICEF unter anderem 8,9 Millionen Frauen und heranwachsenden Mädchen Hilfen im Bereich Gesundheit und Menstruationshygiene zur Verfügung und unterstützte sie dabei, ihre Ausbildung fortzusetzen.

(pm - cs)

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22. März 2026, 16:25