Libanon: Junge Menschen bleiben trotz Krieg vor Ort
Inspiriert vom getöteten Priester Pater Pierre El Raii, der am 9. März bei einem Luftangriff starb, entscheiden sich viele Jugendliche in ihrer Heimat zu bleiben, wie Elio El Hajj, ein Freiwilliger der Organisation „Pioneers oft he Virgin Mary“ berichtet. Gleichzeitig stehe das kleine Dorf vor großen Herausforderungen: Abwanderung, Überalterung und wirtschaftliche Probleme prägen den Alltag. Besonders schwierig sei die Verkehrssituation, da viele Bewohner für Arbeit nach Beirut pendeln müssen und die Straßen unsicher sind.
Zusätzlicher Druck durch Binnenflüchtlinge
Hinzu komme der Druck durch zahlreiche Binnenflüchtlinge in der Region, wodurch Dienstleistungen knapper und teurer werden. In dieser Lage spiele die Kirche eine zentrale Rolle, indem sie nicht nur religiöse, sondern auch soziale Unterstützung biete, so der junge Mann.
Engagement der Kirche
Derzeit kümmerten sich der Erzbischof und alle Priester in der Region Tyros um die Menschen, so der Freiwillige. „Sie stehen in regelmäßigem Kontakt mit dem Heiligen Stuhl oder wenden sich an die lokalen Behörden, um gewisse Garantien zu erwirken.“ Auch auf lokaler Ebene, im Dorf Hajjeh, versuchten die Priester, Menschen, die derzeit das Dorf nicht verlassen können, mit Lebensmitteln und Medikamenten zu versorgen.
(vatican news – cf)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.