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Zerstörte Häuser im Südlibanon Zerstörte Häuser im Südlibanon  (AFP or licensors)

Save the Children: Waffenruhe für Iran reicht nicht

Der zweiwöchige Waffenstillstand zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran sei nur ein erster Schritt. Zusätzlich brauche es eine Waffenruhe für den gesamten Nahen Osten. Das forderte das Kinderhilfswerk „Save the Children“ mit Blick auf die Lage im Libanon.

Die Nachricht über die Waffenruhe sei zwar begrüßenswert, reiche aber nicht aus, so Ahmad Alhendawi, Regionaldirektor von Save the Children im Nahen Osten, Nordafrika und Osteuropa. Besonders der Libanon habe noch immer mit schweren Militärschlägen zu kämpfen.

„Die Lage im Libanon erreicht einen Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt“, erklärte Alhendawi. Mehr als ein Fünftel der Bevölkerung musste seine Häuser verlassen – viele zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren. Knapp 1.500 Menschen starben laut Alhendawi bei den Angriffen, darunter auch mehr als 130 Kinder. Weitere 450 Kinder wurden verletzt.

Waffenruhe als einziger Weg, die Zukunft der Kleinsten zu schützen

Die Kinder im Libanon verdienten dieselbe Sicherheit wie Kinder überall sonst auf der Welt. Daher müssten sich die Konfliktparteien und die internationale Gemeinschaft für einen dauerhaften Waffenstillstand einsetzen. Unter der Last des Krieges litte eine ganze Generation von Kindern, so Alhendawi. Eine Waffenruhe sei der einzige Weg, das Leben und die Zukunft der Kleinsten zu schützen.

(sir – cf)

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09. April 2026, 12:19