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Finnland: Seliger Hemming festigte Stabilität der Kirche

Der selige Hemming (1290–1366) lebte in schwierigen Zeiten für die Kirche, als der Papst in Avignon war und der Krieg zwischen Schweden und Russland auch Finnland betraf. In fernen nördlichen Regionen Europas trug Hemming dazu bei, die Stabilität der Kirche zu festigen. Das betonen die Priester der katholischen Pfarrgemeinde St. Brigitta und Seliger Hemming in Turku, Finnland, zum Fest des Seligen Hemming, des Patrons der Pfarrei, das diesen Freitag (22. Mai) begangen wird.

Die Priester der Pfarrei, Pater Stanislaw Zawilowicz und Pater Peter Gebara, bezeichnen Hemming laut dem katholischen italienischen Pressedienst „Sir" als „geliebten Bischof und geistlichen Schutzpatron“ ihrer Diözese.

Im Jahr 1338 wurde Hemming Bischof von Abo - dem heutigen Turku. Er setzte sich zudem im Krieg zwischen Schweden und Russland als Vermittler ein und war ein Förderer von Birgitta.

Die Kirche in Turku lebe und wachse heute in Frieden, berichten die beiden Priester der Pfarrei Turku. Sie sehen darin „die Früchte jahrhundertelanger Arbeit und Gebete der christlichen Brüder und Schwestern dieses Landes“, für die der selige Hemming ein „hervorragendes Beispiel“ sei. Das Andenken an den Seligen wird am Freitagabend mit einer Messe gefeiert. Zudem wird seit dem 13. Mai in Vorbereitung auf das Fest eine Novene gebetet. Die Pfarrei wünscht sich, dass sich alle Gläubigen Finnlands in diesen Tagen dem Gebet anschließen.

(katholische Pfarrgemeinde St. Brigitta und Seliger Hemming in Turku/ sir - sst)

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20. Mai 2026, 10:02