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Blockierte Schiffe in der Nähe der Straße von Hormus Blockierte Schiffe in der Nähe der Straße von Hormus 

Pakistan: „Iran-Abkommen ist Hoffnungsschimmer“

Ein pakistanischer Erzbischof lobt das Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran. „Es verkörpert die Versöhnungsfähigkeit der Menschheit und den Triumph des Dialogs über die Zerstörung.“

Das sagte Erzbischof Joseph Arshad von Islamabad gegenüber der Nachrichtenagentur fides. Es sei zu hoffen, dass beide Seiten das Abkommen einhielten: „Es ist ein Hoffnungsschimmer für den Frieden im Nahen Osten und in der Welt.“

Arshad ist auch Vorsitzender der bischöflichen Kommission „Gerechtigkeit und Frieden“. Er lobt die entscheidende Vermittlerrolle Pakistans beim Zustandekommen der Vereinbarung. Diese Vermittlung werde „in die Geschichte eingehen“.

Bischof Arshad bei der Einweihung eines Sendestudios - Aufnahme von 2020
Bischof Arshad bei der Einweihung eines Sendestudios - Aufnahme von 2020


„Ein Akt des Mutes, der Verantwortung und der moralischen Stärke“

Laut Erzbischof Arshad ist die zwischen Washington und Teheran erzielte Einigung „ein Akt des Mutes, der Verantwortung und der moralischen Stärke“. Es habe das Potential, eine neue Ära der Stabilität nicht nur für den Nahen Osten, sondern für die gesamte internationale Gemeinschaft einzuläuten.

Die Wiederöffnung der Straße von Hormus stellt für Arshad ein grundlegendes Element dar: „Eine friedliche und sichere Straße von Hormus wird dazu beitragen, das Vertrauen in die Märkte wiederherzustellen, den Druck auf die Ölpreise zu mindern und die Weltwirtschaft zu stützen, insbesondere in den Entwicklungsländern und den am stärksten gefährdeten Gemeinschaften“, erklärt er.

Streitigkeiten nicht durch Krieg lösen

Das Abkommen dürfe nicht „nur ein unterzeichnetes Dokument bleiben“, sondern müsse zur Grundlage für dauerhaften Frieden und Stabilität werden. Es sei wichtig, „dass der Prozess konkrete Ergebnisse hervorbringt, das Risiko neuer Eskalationen verringert und eine umfassendere internationale Zusammenarbeit fördert“. Generell zeige das Abkommen auch für andere Regionen der Welt, „dass Streitigkeiten durch Diplomatie und Verhandlungen gelöst werden müssen, nicht durch Krieg“.

(fides – sk)

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23. Juni 2026, 14:41