Dr. Jörg M. Fegert, Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm, Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, und Maria Melchior, Direktorin am französischen Nationalinstitut für Gesundheit und medizinische Forschung (Inserm) Dr. Jörg M. Fegert, Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm, Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, und Maria Melchior, Direktorin am französischen Nationalinstitut für Gesundheit und medizinische Forschung (Inserm)  (AFP or licensors)

EU schlägt Social-Media-Verbot für Kinder unter 13 Jahren vor

Wie Ursula von der Leyen diesen Montag ankündigte, wird die EU-Kommission nach dem Sommer einen Gesetzesvorschlag zur gesetzlichen Beschränkung des Zugangs zu sozialen Medien für Kinder vorlegen.

Kinder bräuchten zur Entwicklung ihrer eigenen Identität und Persönlichkeit Zeit in der realen Welt, „bevor stattdessen ein Algorithmus sie prägt“, betonte von der Leyen vor Journalisten in Brüssel. Sie unterstrich, dass es ihr nicht darum gehe, ob Kinder Zugang zu sozialen Medien haben dürften. „Es geht darum, ob und wann soziale Medien Zugang zu unseren Kindern haben dürfen“, stellte die Kommissionspräsidentin fest.

Zu einem Social-Media-Verbot für Kinder unter 13 Jahren hat sich ein Expertengremium der EU-Kommission ausgesprochen. Die von der Kommission beauftragte Gruppe übergab ihren Bericht zum Kinderschutz im Internet an diesem Montag an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von Leyen.

(reuters – sc)

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13. Juli 2026, 12:44