Mexiko: Deutlich mehr Gewalt nach der Fußball-WM
So wurde am 22. Juli der Bürgermeister von Temoac, Valentín Lavín Romero, in seinem Rathaus ermordet. Bereits zuvor war ein Anschlag auf den Politiker verübt worden.
Das Forschungsinstitut sieht in dem Fall ein Erstarken der Übergriffe organisierter Kriminalität auf lokale staatliche Strukturen. Die Kriminalität in Mexiko war während der Fußball-Weltmeisterschaft zunächst zurückgegangen. Dieser Rückgang sei aber kein nachhaltiger Erfolg der Sicherheitspolitik - kriminelle Organisationen hätten ihre Aktivitäten nur vorübergehend reduziert.
Das Centro Católico Multimedial zeigt sich besorgt, dass es im Vorfeld der Wahlen im Jahr 2027 zu verstärkter Einflussnahme der organisierten Kriminalität auf die Politik in Mexiko kommen könnte.
(kna - mch)
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