Myanmar: Hoffnung zwischen Krieg und Katastrophen
Die dramatischen Erfahrungen der letzten Jahre hätten die Gläubigen nicht von Gott und ihrem Glauben abbringen können, man finde in Gott Trost und Beistand.
Militärputsch und Naturkatastrophen
Der Konflikt um den Militärputsch 2021 und das große Erdbeben im Jahr 2025 im Zusammenhang mit den Überschwemmungen der vergangenen beiden Jahre seien Auslöser für eine Vertreibung der Bevölkerung, wodurch die Ortskirche viele ihrer Einrichtungen in Aufnahmezentren umwandelte. Erzbischof Tin Win dankte Klerus und Ordensleuten dafür, dass sie in den schweren Zeiten blieben und die Bevölkerung vor Ort nicht im Stich gelassen haben.
Minderheit
Trotz der zahlenmäßigen Minderheit der Katholiken in Mandalay ist die Gemeinde für ihren humanitären Dienst und Zugang zur Bildung anerkannt. Die ersten Missionare, die Barnabiten, kamen 1772 in Myanmar an und befassten sich intensiv mit der einheimischen Kultur, indem sie unter anderem katholische Texte und Wörterbücher in burmesischer Sprache zusammenstellten.
Das Erzbistum Mandalay ist einer der wichtigsten Kirchsprengel der katholischen Kirche in Myanmar. Es umfasst ein Gebiet mit rund zehn Millionen Einwohnern, von denen etwa 21.000 Katholiken sind. Dies entspricht 0,2 Prozent der Gesamtbevölkerung, die überwiegend buddhistisch ist.
(fides - sc)
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