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Migranten aus Marokko erreichen die spanische Grenze in Ceuta Migranten aus Marokko erreichen die spanische Grenze in Ceuta 

Ceuta: Kirche ruft zu Solidarität mit Migranten auf

Tausende Menschen haben in den vergangenen Tagen die Enklave schwimmend oder über Landwege erreicht. Die Diözese Cádiz und Ceuta hat Unterstützung für die staatlichen Behörden angekündigt. In einer Erklärung kündigte die Kirchenleitung diesen Freitag an, eng mit den zivilen Institutionen zusammenzuarbeiten und die Kollekten des kommenden Wochenendes in den Pfarreien Ceutas der diözesanen Migrantenpastoral zur Verfügung zu stellen.

Die gesammelten Gelder sind für das Migrantenzentrum San Antonio bestimmt, um die Versorgung der Menschen zu sichern. Neben der praktischen Unterstützung bittet die Diözese um das Gebet für die Betroffenen, die Einsatzkräfte sowie die politischen Entscheidungsträger.

Anlass für die Initiative ist der rasche Anstieg irregulärer Grenzübertritte aus Marokko. Tausende Menschen haben in den vergangenen Tagen die Enklave schwimmend oder über Landwege erreicht, wodurch die lokalen Aufnahmeeinrichtungen an ihre Grenzen stoßen. Mindestens zehn Menschen kamen bei den Überquerungsversuchen ums Leben. Die spanische Regierung hat Verstärkung durch Polizei und Militär veranlasst, während auch die Europäische Union Unterstützung durch die Grenzschutzagentur Frontex in Aussicht stellt.

(kap/kna - mg)

Zum Nachhören - die Lage in Ceuta

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31. Juli 2026, 12:50