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Die humanitäre Lage im Tschad ist nach wie vor dramatisch. In dem zentralafrikanischen Land leben viele Binnenflüchtlinge und Flüchtlinge aus dem Nachbarland Sudan. Die humanitäre Lage im Tschad ist nach wie vor dramatisch. In dem zentralafrikanischen Land leben viele Binnenflüchtlinge und Flüchtlinge aus dem Nachbarland Sudan. 

Vereinte Nationen: Zusätzliche Hilfe für Menschen im Tschad

Zusätzliche zwei Millionen Euro stellen die Vereinten Nationen für humanitäre Hilfe im Tschad zur Verfügung. Dort sind seit Mai dieses Jahres weitere 60.000 Menschen auf der Flucht vor bewaffneten Gruppen.

Diese kommen zu den 200.000 Vertriebenen hinzu, die bereits zuvor ihre Häuser verlassen mussten. Die meisten von ihnen, so das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten, sind Frauen und Kinder. Wegen der schlechten Trinkwasserversorgung droht jetzt eine Cholera-Epidemie. Die Vereinten Nationen bekräftigten ihren Appell an die internationale Gemeinschaft, sich für die Bekämpfung der humanitären Krise im Tschad zu engagieren.

In dem zentralafrikanischen Land leben 22 Millionen Menschen. Die Situation ist seit Jahren von Konflikten zwischen Regierungstruppen, Rebellen und islamistischen Terrororganisationen geprägt. Im Tschad befinden sich ferner eine Million Vertriebene, die vor dem Bürgerkrieg im Sudan dorthin flüchteten.

(sir - mch)

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25. Juli 2026, 12:51