Simbabwes Bischöfe trauern um Opfer von Fährunglück
An Bord des Schiffes der staatlichen Rural Infrastructure Development Agency sollen sich mehr als 120 Menschen befunden haben, deutlich mehr als die zulässige Kapazität. Mindestens 67 Menschen konnten gerettet werden, während die Suche nach weiteren Vermissten fortgesetzt wurde. Einsatzkräfte von Polizei, Zivilschutz, Armee und lokalen Behörden wurden dabei auch von einem Hubschrauber unterstützt. Präsident Emmerson Mnangagwa erklärte den Katastrophenfall.
Die Bischofskonferenz bezeichnete das Unglück als „Verlust für unsere gesamte Nation" und würdigte die Arbeit der Einsatzkräfte. Besonders gedachten die Bischöfe auch jener Familien, die noch auf Nachricht über vermisste Angehörige warteten. Die Tragödie stelle den Glauben vor eine schwere Prüfung, erklärten die Bischöfe. „Der christliche Glaube erinnert uns daran, dass der Tod nicht das letzte Wort hat", heißt es in ihrer Stellungnahme. „Christus, der selbst durch den Tod gegangen und auferstanden ist, bleibt auch in den dunkelsten Momenten der Trauer unsere Hoffnung." Sie beteten für die Verstorbenen, die Hinterbliebenen und die Rettungskräfte.
(kap/kna - cs)
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