D: Caritas dringt auf Reformen bei Wohnenergiekosten
Erst wenn in Mietobjekten klimaschonende Heizsysteme eingebaut würden, könnten Mieterinnen und Mieter langfristig preisstabil heizen, so Welskop-Deffaa gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Dies würde zudem die Abhängigkeit von internationalen Ölmärkten verringern. Auch eine Reform der Sozialleistungen mahnte Welskop-Deffaa an. Staatliche Hilfen wie das Wohngeld müssten zugänglicher werden.
Soziale Kluft
Mit Blick auf den neuen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung zeige sich eine soziale Kluft, so die Caritas-Präsidentin. Die Kosten für Wohnenergie betrügen bei einkommensarmen Haushalten mit einem Einkommen unter 1.300 Euro rund zehn Prozent der Gesamtausgaben. Bei Haushalten mit einem Monatseinkommen von über 5.000 Euro liegt dieser Anteil bei unter fünf Prozent.
(kna – cf)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.