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Der neue Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder (CDU) bei seiner ersten Rede vor dem Landtag, 18. Mai 2026 in Mainz Der neue Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder (CDU) bei seiner ersten Rede vor dem Landtag, 18. Mai 2026 in Mainz   ((c) dpa Pool)

D: Bischof gratuliert neuem Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat dem neuen rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Gordon Schnieder (CDU) zu seiner Wahl gratuliert und angekündigt, „dass wir als katholische Kirche im Bistum Trier gemeinsam mit allen gesellschaftlichen Kräften an guten Lösungen für die uns anvertrauten Menschen arbeiten wollen“.

Gordon Schnieder war am 18. Mai 2026 zum Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz gewählt worden. Der Trierer Bischof wünscht zum Amtsantritt Gottes Segen und eine glückliche Hand „in der Ausübung dieser verantwortungsvollen Aufgabe“, wie das Bistum auf seiner Internetseite mitteilt. Ackermann versichert demnach in dem Schreiben auch, „dass wir als katholische Kirche im Bistum Trier gemeinsam mit allen gesellschaftlichen Kräften an guten Lösungen für die uns anvertrauten Menschen arbeiten wollen“. 

Er vertraue dabei gerade in den Bereichen der Caritas, der Gesundheitsversorgung wie auch der Bildung „auf einen guten Austausch und ein zielführendes Miteinander“. Und er freue sich, so der Bischof, auf die Zusammenarbeit mit Schnieder und seiner Regierung  zum Wohl der Menschen. 

„Guter Austausch und ein zielführendes Miteinander“

Politische Mehrheit heißt auch Verantwortung

Schnieder ist der erste CDU-Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz seit 35 Jahren und wird die schwarz-rote Koalition von CDU und SPD in dem Bundesland anführen. Seine Partei hat eine Mehrheit hinter sich - und ihr kommt damit laut Bischof Ackermann eine besondere Aufgabe zu:

„Ihrer Regierung, die von einer breiten Mehrheit getragen ist, kommt in einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Umbrüche wie auch vor dem Hintergrund von besorgniserregenden radikalen Positionen eine hohe Verantwortung zu“, schreibt Ackermann dem neuen Ministerpräsidenten. Der Bischof zeigt sich überzeugt, dass der gemeinsame christliche Glaube und das christliche Menschenbild „ein verlässlicher Kompass" für das Handeln seien. Es brauche „respektvollen Umgang und den Willen, gemeinsam nach Lösungen suchen, die einem solidarischen Miteinander und einer guten Zukunft für alle Menschen in unserem Bundesland dienen“, meint der Bischof.  

„Gemeinsamer christlicher Glaube und das christliche Menschenbild sind verlässlicher Kompass“

Dank an Vorgänger im Amt

Bischof Ackermann dankt in dem Schreiben auch Schnieders Vorgänger Alexander Schweitzer: „In einer Zeit vielfältiger Umbrüche und zunehmender gesellschaftlicher Spannungen haben Sie Verantwortung übernommen, sich den Herausforderungen gestellt und Ihre Kraft dem Einsatz für eine lebendige Demokratie und den beständigen Dialog mit den uns anvertrauten Menschen gewidmet.“ Der katholische Bischof hebt Schweitzers Eintreten gerade für die karitativen Themen hervor: „Für das beständige Eintreten für Menschen mit unterschiedlichsten Voraussetzungen danke ich Ihnen.“  

(pm - sst)

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19. Mai 2026, 14:47