Katholikentag: Kurienkardinal überbringt Grüße des Papstes
„Ich bringe Ihnen die Nähe und den Segen Petri, des Heiligen Vaters Papst Leo XIV.“, so Grech. „Er bleibt Ihnen nahe und ist mit ganzem Einsatz für Einheit und Gemeinschaft an Ihrer Seite. Wäre er heute hier gewesen, bin ich sicher, er hätte Ihnen gesagt: Habt Mut, steht auf!“
Grech rief die katholische Kirche in Deutschland zu einem mutigen Aufbruch auf. „Das ist unser dringender Auftrag als Kirche: unseren missionarischen Schwung zu stärken. Doch niemand kann das Evangelium allein verkünden. Eine missionarische Kirche ist eine synodale Kirche! Und eine wirklich synodale Kirche hat Zukunft, wenn sie offen ist für den Heiligen Geist.“
Wilmer: „Weiterhin verstärkt Vertreter aus der Kurie einladen“
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, lobte in seiner Predigt beim Schlussgottesdienst den Papst: „Leo XIV. geht hinaus, ist ein unerschrockener Anwalt des Friedens. Auch wenn Mächtige versuchen, ihn lächerlich zu machen, lässt er sich nicht davon einschüchtern.“
Bei der Schluss-Pressekonferenz in Würzburg zeigte sich Wilmer zufrieden damit, dass Kardinal Grech aus dem Vatikan an den Main gekommen war. „Mit Blick auf (den nächsten Katholikentag in) Paderborn würde ich es sehr begrüßen, wenn wir weiterhin verstärkt Vertreter aus der römischen Kurie einladen“, so Wilmer. „Wir haben wirklich gute Erfahrungen gemacht, und es zeigt, dass Gespräche uns helfen, vor allem auch Gespräche in Deutschland. Und ich finde es großartig, wenn prominente Vertreter aus Rom hier sein könnten, so dass sie die Brücke weiterhin neu bauen können.“
(vatican news – sk)
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