Papst Leo XIV. beim Angelus am 22. März Papst Leo XIV. beim Angelus am 22. März

Papst: „Durch Kriege verursachter Schmerz ein Skandal für die Menschheit“

Papst Leo XIV. hat beim Angelus an diesem Sonntag erneut klare Worte zur Lage im Nahen Osten und in anderen Krisenregionen gefunden: Angesichts des Leids „so vieler wehrloser Opfer“ dürfe die Welt nicht schweigen.

„Was ihnen angetan wird, verwundet die ganze Menschheit“, sagte der Papst. Tod und Schmerz seien „ein Skandal für die gesamte Menschheitsfamilie und ein Aufschrei vor Gott“.

Der Appell zum Nachhören

Aufschrei vor Gott

Leo XIV. erneuerte seinen Appell zum Gebet, „damit die Feindseligkeiten ein Ende finden“ und Wege des Friedens möglich werden – getragen von aufrichtigem „Dialog und der Achtung der Würde jedes Menschen“.

Die Marathon-Läufer auf dem Streckenabschnitt am Petersplatz
Die Marathon-Läufer auf dem Streckenabschnitt am Petersplatz

Mit Blick auf den Rom-Marathon, an dem an diesem Sonntag tausende Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt teilnahmen, sprach der Papst von einem „Zeichen der Hoffnung“. Der Sport möge Wege des Friedens, der Inklusion und der Spiritualität eröffnen.

Beim diesjährigen internationalen Marathonlauf war unter den rund 60.000 Athleten erstmals auch ein Kardinal: Jean-Paul Vesco, Erzbischof von Algier, Dominikaner und seit Jahrzehnten passionierter Langstreckenläufer. Am Vorabend hatte Vesco in der Kirche „Santa Maria in Aracoeli“ einen Gottesdienst für die Sportler gefeiert. Mitte April wird er Gastgeber von Papst Leo XIV. zu Beginn von dessen erster Afrika-Reise sein.

Der Blick vom Apostolischen Palast aus
Der Blick vom Apostolischen Palast aus   (@Vatican Media)

Der Papst grüßte zum Abschluss des Angelus-Gebets die Pilger auf dem Petersplatz, besonders Gruppen aus Spanien und verschiedenen italienischen Diözesen.

(vatican news - bp)

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22. März 2026, 12:19