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Bei der Messe in Kilamba Bei der Messe in Kilamba  (@Vatican Media)

Papst: Sorge über verschärfte russische Angriffe in der Ukraine

Beim österlichen Mittagsgebet nach seiner Messfeier auf der Freifläche von Kilamba bei Luanda (Angola) drückte Papst Leo sein Bedauern über die jüngste Verschärfung der russischen Angriffe in der Ukraine zum Schaden der Zivilbevölkerung aus. Der Waffenstillstand im Libanon hingegen gebe „Anlass zur Hoffnung“.

„Lasst uns nun gemeinsam zu Maria Regina Coeli, der Königin des Himmels, beten, um mit ihr, unserer Mutter und Wegbegleiterin, die Freude der Auferstehung zu teilen“, wandte sich Papst Leo XIV. im Anschluss an die große Messe an die über 100.000 Anwesenden.

Bei dieser Gelegenheit erinnerte er an den „Schrei der Leidenden“, den er mit dem Gebet nicht „übertönen oder unterdrücken“ wolle. Stattdessen solle all das mit ins Gebet genommen werden, „damit auch im Schmerz das Licht des Glaubens lebendig bleibt und mit ihm die Hoffnung auf eine bessere Welt“:

„Ich versichere allen Leidenden meine Nähe und versichere dem gesamten ukrainischen Volk meine Gebete“

„Ich bedauere zutiefst die jüngste Verschärfung der Angriffe auf die Ukraine, von denen weiterhin auch die Zivilbevölkerung betroffen ist. Ich versichere allen Leidenden meine Nähe und versichere dem gesamten ukrainischen Volk meine Gebete. Ich wiederhole meinen Aufruf, die Waffen schweigen zu lassen und den Weg des Dialogs zu beschreiten“, so der eindringliche Appell des Papstes in einer Region, die durch den Krieg in der Ukraine ebenfalls schwer in Mitleidenschaft gezogen wird, vor allem was den deutlichen Anstieg der Getreidepreise angeht.

Für eine Fortsetzung der Friedensgespräche für den Libanon

Auch mit Blick auf den angekündigten Waffenstillstand im Libanon äußerte sich Papst Leo. Dieser sei „Anlass zur Hoffnung“ und „ein Zeichen der Erleichterung für das libanesische Volk und für die Levante“: „Ich ermutige diejenigen, die sich für eine diplomatische Lösung einsetzen, die Friedensgespräche fortzusetzen, damit das Ende der Feindseligkeiten im gesamten Nahen Osten von Dauer sei“, so der Papst, bevor er sich von den Anwesenden verabschiedete und zurückfuhr in die Nuntiatur in Luanda.

Von dort aus wollte er nach einem privaten Mittagessen in Richtung Muxima aufbrechen, wo er in dem Marienwallfahrtsort Mamã Muxima einem Rosenkrangebet vorstehen wird.

(vatican news - cs)

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19. April 2026, 13:08

Was ist das Regina Caeli?

Das Regina Caeli (oder Regina Coeli) ist eine der vier marianischen Antiphonen im Stundengebet der Kirche (die drei anderen sind: das Alma Redemptoris Mater, das Ave Regina Caelorum und das Salve Regina).

Papst Benedikt XIV. verfügte 1742, dass das Regina Caeli in der Osterzeit – also zwischen der Feier der Auferstehung am Ostersonntag und dem Pfingsttag – anstelle des „Engel des Herrn“ gebetet werden solle, und zwar stehend, zum Zeichen des Sieges über den Tod.

Wie der  „Engel des Herrn“ wird das Regina Caeli morgens, mittags und abends gebetet, um den Tag Gott und Maria zu weihen.

Einer frommen Tradition zufolge geht diese antike Antiphon auf das 6. oder 10. Jahrhundert zurück; ab der ersten Hälfte des 13. Jahrhundert konnte sie ins Franziskanerbrevier einfließen. Sie besteht aus vier kurzen Versen, die jeweils mit dem Halleluja abschließen. Das Regina Caeli ist das Gebet der Gläubigen, die sich mit Maria, Königin des Himmels, über die Auferstehung Jesu freuen.

Am 6. April 2015, dem Montag nach Ostern, hat Papst Franziskus den Gläubigen beim Beten des Regina Caeli ans Herz gelegt, mit welcher inneren Gesinnung dieses Gebet gebetet werden soll:  

„… wenden wir uns an Maria und laden sie ein, sich zu freuen, weil er, den sie im Schoß getragen hat, auferstanden ist, wie er verheißen hatte, und empfehlen uns ihrer Fürsprache. Tatsächlich ist unsere Freude ein Abglanz der Freude Mariens, da sie es ist, die voll Glauben die Geschehnisse Jesu bewahrt hat und noch immer bewahrt. Wir wollen also dieses Gebet mit der inneren Ergriffenheit der Kinder beten, die glücklich sind, weil ihre Mutter glücklich ist.“

Gebet des Angelus / Regina Caeli mit Papst

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