Angola: „Der Papst will vor allem Hoffnung bringen“
„Ich bin sehr, sehr zufrieden: Die Stimmung heute früh in Kilamba war wunderbar! Ehrlich gesagt hatte ich mir ein bisschen Sorgen darüber gemacht, ob die ganze Organisation und Logistik klappen würden, und dann hat alles so gut geklappt. Die Stimmung war wunderbar, die Organisation war erfolgreich, und die Leute waren sehr zufrieden. Der Papst hat eine gute Predigt gehalten, in der er meiner Meinung nach vor allem Hoffnung gebracht hat. Natürlich hat er auch über Versöhnung und Frieden gesprochen, aber vor allem über Hoffnung: Nicht im Schmerz gefangen bleiben, sich nicht der Hoffnung verschließen, sondern im Gegenteil mit Hoffnung auf die Zukunft schauen. Und mit Christus unterwegs sein, denn der Auferstandene geht an unserer Seite, wenn wir „den Weg des Leidens und der Bitterkeit beschreiten“.
Er hat sehr gut die Lage in Angola beschrieben, die Armut und vielen Leiden infolge des Krieges, hat aber auch über Korruption gesprochen. Für die natürliche Religion, die in Afrika, in Angola sehr stark ist, hat er wertschätzende Worte gefunden, aber auch betont, wie wichtig es für Christen ist, ihren Glauben nicht „mit magischen oder abergläubischen Elementen zu vermischen“, sondern der Lehre der Kirche treu zu bleiben. Außerdem hat er gesagt, dass wir als Zeichen der Liebe mit anderen teilen sollen. Und heute Nachmittag hat er in Muxima, diesem bei Angolanern besonders beliebten Ort, der dem Herzen der Muttergottes gewidmet ist, den Rosenkranz gebetet.
Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden. Was ich heute mitbekommen habe bei der Feier der Messe und in Muxima, ist, dass die Menschen sehr, sehr glücklich darüber sind, dass sie ihre Freude, die sie so stark kennzeichnet, zum Ausdruck bringen konnten. Der Papstbesuch ist ein großes Geschenk für dieses Land! Ich hoffe, dass aus ihm große Früchte für dieses Land entstehen können.“
(vatican news - sk)
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