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Papst Leo in Angola: Die Highlights Tag 7

Am Sonntag, dem siebten Tag der Reise von Papst Leo XIV. nach Afrika, feierte er vormittags eine Heilige Messe in Kilamba, einem Vorort von Angolas Hauptstadt Luanda. Nachmittags begab er sich mit dem Hubschrauber in den rund 100 km entfernten Wallfahrtsort Mama Muxima, wo er ein Rosenkranzgebet leitete.

An der großen Messe am Vormittag in dem rund 30 Kilometer von Luanda entfernten Vorort nahmen über 100.000 Menschen teil. Papst Leo XIV. hatte sich viel Zeit genommen, die eigens angereisten Menmschen zu grüßen, vielen schüttelter er auf seinem Fußweg in die Sakristei auch persönlich die Hand. Die Teilnehmer revanchierten sich mit Begeisterung - und mitreißenden Rhythmen bei der musikalischen Untermalung des Gottesdienstes. In seiner Predigt rief Papst Leo die Angolaner dazu auf, nach dem langen und zermürbenden Bürgerkrieg zuversichtlich zu sein und zu Protagonisten ihrer Zukunft zu werden.

Eindrücke von der Messe
Eindrücke von der Messe   (@Vatican Media)

In seinen Dankesworten ging auch Erzbischof Filomeno do Nascimento Vieira Dias darauf ein und bedankte sich bei Leo dafür, Angola einen „Tag des freudigen Staunens“ geschenkt zu haben.

Im Anschluss sprach Papst das österliche Mittagsgebet Regina Coeli, wobei er seiner Sorge über die jüngste Verschärfung der russischen Angriffe in der Ukraine ausdrückte. Der Waffenstillstand im Libanon hingegen gebe „Anlass zur Hoffnung“. „Ich ermutige jene, die sich für eine diplomatische Lösung einsetzen, die Friedensgespräche fortzusetzen, damit das Ende der Feindseligkeiten im gesamten Nahen Osten von Dauer sei“, so der Papst.

Papst Leo grüßt aus dem Fenster der Nuntiatur die Wartenden
Papst Leo grüßt aus dem Fenster der Nuntiatur die Wartenden   (@Vatican Media)

Anschließend zog er sich zum Mittagessen in die Nuntiatur zurück. Um 15.30 Ortszeit ging es Richtung Flughafen, wo ein Helikopter für den kurzen Transfer nach Muxima wartete. Dort betete der Papst den Rosenkranz. In seiner Ansprache gab er wieder vor allem den jungen Leuten - rund 65 Prozent der Bevölkerung sind unter 25 Jahre alt - einen Auftrag mit auf den Weg.

Am Tag zuvor war Papst Leo direkt aus Kamerun in Angola eingetroffen. Bei der Begegnung mit den politischen und gesellschaftlichen Autoritäten von Angola hielt er ein starkes Plädoyer gegen die Ausbeutung des Kontinents – von innen wie von außen.

Seit dem 13. April ist er unterwegs auf einer Reise, die ihn bis zum 23. April nach Algerien, Kamerun, Angola und Äquitorialguinea gebracht haben wird.

(vatican news - cs)

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19. April 2026, 19:33