Suche

Die kleine Joggingtour zu Ostern findet den Geschmack von Papst Leo Die kleine Joggingtour zu Ostern findet den Geschmack von Papst Leo  (ANSA)

Papst Leo würdigt Sport, der Frieden fördert

Dieser Tage finden in vielen Städten Osterläufe statt. Leo XIV., selbst ein sportlicher Papst, hat beim Mittagsgebet am Ostermontag Initiativen gewürdigt, die Sport und Frieden zugleich fördern.

Sport solle „mit seiner universellen Sprache der Geschwisterlichkeit ein Ort der Inklusion und des Friedens sein“, sagte der Papst beim Regina Coeli-Gebet auf dem Petersplatz in Rom. Er würdigte ausdrücklich den Internationalen Tag des Sports für Entwicklung und Frieden und alle, die sich daran beteiligen. Der Thementag wird jährlich am 6. April begangen, der in diesem Jahr auf den Ostermontag fällt. Er wurde 2013 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um die Kraft des Sports zur Förderung von Frieden, Menschenrechten, Gesundheit, Bildung und sozialer Integration weltweit zu würdigen.

Leo bedankte sich auch bei allen, die ihm Ostergrüße geschickt hatten. „Ich bin vor allem für die Gebete dankbar; möge Gott jeden durch die Fürsprache der Jungfrau Maria mit seinen Gaben belohnen!", sagte er am Fenster seines Arbeitszimmers, von dem aus die Päpste das Mittagsgebet mit den Gläubigen sprechen. 

(vatican news – gs)

Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.

06. April 2026, 12:33

Was ist das Regina Caeli?

Das Regina Caeli (oder Regina Coeli) ist eine der vier marianischen Antiphonen im Stundengebet der Kirche (die drei anderen sind: das Alma Redemptoris Mater, das Ave Regina Caelorum und das Salve Regina).

Papst Benedikt XIV. verfügte 1742, dass das Regina Caeli in der Osterzeit – also zwischen der Feier der Auferstehung am Ostersonntag und dem Pfingsttag – anstelle des „Engel des Herrn“ gebetet werden solle, und zwar stehend, zum Zeichen des Sieges über den Tod.

Wie der  „Engel des Herrn“ wird das Regina Caeli morgens, mittags und abends gebetet, um den Tag Gott und Maria zu weihen.

Einer frommen Tradition zufolge geht diese antike Antiphon auf das 6. oder 10. Jahrhundert zurück; ab der ersten Hälfte des 13. Jahrhundert konnte sie ins Franziskanerbrevier einfließen. Sie besteht aus vier kurzen Versen, die jeweils mit dem Halleluja abschließen. Das Regina Caeli ist das Gebet der Gläubigen, die sich mit Maria, Königin des Himmels, über die Auferstehung Jesu freuen.

Am 6. April 2015, dem Montag nach Ostern, hat Papst Franziskus den Gläubigen beim Beten des Regina Caeli ans Herz gelegt, mit welcher inneren Gesinnung dieses Gebet gebetet werden soll:  

„… wenden wir uns an Maria und laden sie ein, sich zu freuen, weil er, den sie im Schoß getragen hat, auferstanden ist, wie er verheißen hatte, und empfehlen uns ihrer Fürsprache. Tatsächlich ist unsere Freude ein Abglanz der Freude Mariens, da sie es ist, die voll Glauben die Geschehnisse Jesu bewahrt hat und noch immer bewahrt. Wir wollen also dieses Gebet mit der inneren Ergriffenheit der Kinder beten, die glücklich sind, weil ihre Mutter glücklich ist.“

Gebet des Angelus / Regina Caeli mit Papst

Alles lesen >