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Leo XIV. berührt bei einer Veranstaltung in der Nähe von Rom einen schmelzenden Eisblock Leo XIV. berührt bei einer Veranstaltung in der Nähe von Rom einen schmelzenden Eisblock  (ANSA)

Papst bedauert Hindernisse beim Umweltschutz

Leo XIV. bedauert Stagnation und Rückschritte beim Bemühen um eine Bewahrung der Schöpfung. Das sagte er an diesem Sonntag bei seinem österlichen Mittagsgebet in Rom.

 

Der Papst erinnerte an die „Laudato-si'-Woche“, die von diesem Sonntag bis Pfingsten begangen wird und sich an der gleichnamigen Schöpfungsenzyklika von Papst Franziskus aus dem Jahr 2015 inspiriert. Er berief sich auch auf den hl. Franz von Assisi, dessen 800. Todestag in diesem Jahr begangen wird.

„Im Gedenkjahr des heiligen Franz von Assisi erinnern wir uns an seine Botschaft des Friedens mit Gott, mit unseren Brüdern und Schwestern und mit allen Geschöpfen. Leider wurden die Fortschritte auf diesem Gebiet in den letzten Jahren durch Kriege stark gebremst! Deshalb ermutige ich die Mitglieder der Laudato-Si'-Bewegung und alle, die sich für eine ganzheitliche Ökologie einsetzen, ihr Engagement zu erneuern. Sorge für den Frieden ist Sorge für das Leben!“

Papst kritisiert Umweltzerstörung durch Kriege - Radio Vatikan

Warnung vor KI

Außerdem erinnerte Papst Leo an den kirchlichen Welttag der sozialen Kommunikationsmittel, der in vielen Ländern an diesem Sonntag begangen wird.

„Im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz (KI) ermutige ich alle, sich für Kommunikationsformen einzusetzen, die stets die Wahrheit vom Menschen respektieren, denn sie ist das Leitprinzip jeder technologischen Innovation.“

Erst am Samstag war bekanntgeworden, dass der Vatikan mit Billigung von Papst Leo eine interdikasterielle Kommission zum Umgang mit KI einrichtet.

(vatican news – sk)
 

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17. Mai 2026, 12:47