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Vatikan-Medien stellen Dokumentarfilm über die römischen Jahre von Papst Leo XIV. vor

Anlässlich des ersten Jahrestages der Wahl von Papst Leo XIV. am 8. Mai 2025 stellen die vatikanischen Medien eine neue Dokumentation mit dem Titel „Leone a Roma“ vor. Das Werk zeichnet die römischen Jahre von Robert Francis Prevost nach, der als erster US-Amerikaner in der Geschichte den Stuhl Petri bestieg.

Mario Galgano - Vatikanstadt

Die filmische Reise führt durch die Straßen der Ewigen Stadt und zu den bedeutendsten Orten des Augustinerordens, um Stimmen, Bilder und Zeugnisse jener Menschen zu sammeln, die den künftigen Pontifex seit seiner Ankunft in den 1980er-Jahren begleiteten.

Die Erzählung beginnt im Jahr 1981, als der junge Augustiner-Diakon aus Chicago erstmals das internationale Kolleg Santa Monica in Rom betrat. Zeitzeugen erinnern sich an gemeinsame Gebete, Messfeiern, Exerzitien außerhalb der Stadt sowie an unbeschwerte Momente und Scherze unter Studenten. Ein wesentlicher Teil des Films widmet sich den zwei Amtszeiten von 2001 bis 2013, in denen Prevost als Generaloberer des Augustinerordens fungierte. In dieser Zeit meisterte er Herausforderungen innerhalb der Gemeinschaft und unternahm Missionsreisen, die ihn bis ins Herz Afrikas sowie an die Grenzen Asiens und Australiens führten.

Leo from Chicago - mit deutschen Untertiteln

Spirituelle Tiefe

Der Dokumentarfilm beleuchtet zudem die spirituelle Tiefe und das pastorale Wirken des heutigen Papstes. Er zeigt Aufnahmen von seinem Katechismusunterricht für Jugendliche in Cesano sowie Momente des stillen Gebets an bedeutenden Heiligtümern wie der Basilika der Heiligen Rita in Cascia, dem Grab des Heiligen Augustinus in Pavia oder zu Füßen der Mutter vom Guten Rat in Genazzano. Auch seine zweijährige Tätigkeit in der Römischen Kurie wird thematisiert, wo er auf Wunsch von Papst Franziskus als Präfekt des Dikasteriums für die Bischöfe wirkte und ins Kardinalskollegium aufgenommen wurde.

León de Perú - mit deutschen Untertiteln

Realisiert wurde das Werk von den vatikanischen Journalisten Felipe Herrera-Espaliat, Salvatore Cernuzio und Tiziana Campisi. Es ist nach „León de Perú“ und „Leo from Chicago“ bereits der dritte Teil einer Dokumentarfilmreihe über das Leben von Papst Leo XIV. Die Produktion wird in Kürze über die offiziellen Kanäle der vatikanischen Medien ausgestrahlt und steht anderen Medienhäusern auf Anfrage zur Verfügung. Durch die Berichte von Freunden, Mitbrüdern, Priestern und Laien entsteht so ein vielschichtiges Porträt eines Mannes, der nun seit einem Jahr die Weltkirche leitet.

(vatican news)

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06. Mai 2026, 13:32