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Papst: Gebet für Medienschaffende im Krieg

Am Welttag der Pressefreiheit hat der Papst den Blick auf die wichtige Rolle von Medienschaffenden gelenkt. Er gedachte insbesondere Journalistinnen und Journalisten in Kriegsgebieten. Außerdem dankte er Kinderschützern.

„Heute feiern wir den Welttag der Pressefreiheit, der von der UNESCO ausgerufen wurde. Leider wird dieses Recht oft verletzt, manchmal eklatant, manchmal heimlich. Wir gedenken der vielen Journalisten und Reporter, die Opfer von Krieg und Gewalt geworden sind“, so Papst Leo am Sonntag nach dem Regina Coeli.

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Dank an Meter

Leo XIV. dankte beim Mittagsgebet zudem der italienischen Kinderschutz-Organisation „Meter“, die sich für den Schutz Minderjähriger vor Missbrauch einsetzt.

„Ich grüße die Vereinigung ,Meter‘, die sich seit dreißig Jahren dem Schutz von Minderjährigen vor Missbrauch verschrieben hat, die kirchliche und zivile Gemeinschaft einbezieht und sie darin schult, Opfer zu unterstützen und präventiv tätig zu werden. Vielen Dank für Ihren Einsatz!“

Deepfakes als neue Bedrohung

Die Organisation unter Leitung des italienischen Priesters Don Fortunato Noto bietet ein Online-Meldesystem, bei dem auch Fälle von Deepfake- und Deepnude-Missbrauch gemeldet werden können. Meter ruft Schulen, Eltern und Institutionen auf, gemeinsam eine digitale Präventionskultur zu entwickeln, damit Kinder und Jugendliche in Lernräumen – real wie virtuell – geschützt bleiben.

(vatican news – pr)
 

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03. Mai 2026, 12:24