MV Hondius im hafen MV Hondius im hafen  (ANSA)

Hantavirus-Kranke: Leo dankt Bevölkerung der Kanaren

Papst Leo hat die Großzügigkeit der Spanier und Spanierinnen gewürdigt, die das Kreuzfahrtschiff Hondius mit Trägern des gefährlichen Hantavirus an Bord im Hafen von Teneriffa einlaufen ließen. Er äußerte sich beim Mittagsgebet an diesem Sonntag.

„Ich möchte mich für die Gastfreundschaft bedanken, die das Volk der Kanarischen Inseln auszeichnet, da es die Ankunft des Kreuzfahrtschiffs Hondius mit den Hantavirus-Erkrankten ermöglicht hat“, sagte der Papst. Er fügte hinzu, er freue sich „darauf, Sie nächsten Monat bei meinem Besuch auf den Inseln zu treffen.“ Leo wird im Zug seiner bevorstehenden Spanienreise am 12. Juni auf Teneriffa sein und dabei – wie am Tag davor auf der Nachbarinsel Gran Canaria – Menschen treffen, die sich um Migranten kümmern.

Auf dem Kreuzfahrtschiff gab es bisher sechs bestätigte Infektionen mit dem Hantavirus, davon drei Todesfälle und zwei Verdachtsfälle. Am Sonntagmorgen konnte es trotz hygienischer Bedenken in dem kleinen Industriehafen der Kanareninsel Teneriffa einlaufen. Kap Verde, wo die Hondius zuletzt vor Anker gelegen hatte, wollte die Passagiere mit Verweis auf die unzureichenden Versorgungsmöglichkeiten nicht aufnehmen. Das Schiff war am 1. April in Argentinien zu einer Atlantik-Kreuzfahrt aufgebrochen. 

(vatican news – gs)

Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.

10. Mai 2026, 13:09

Was ist das Regina Caeli?

Das Regina Caeli (oder Regina Coeli) ist eine der vier marianischen Antiphonen im Stundengebet der Kirche (die drei anderen sind: das Alma Redemptoris Mater, das Ave Regina Caelorum und das Salve Regina).

Papst Benedikt XIV. verfügte 1742, dass das Regina Caeli in der Osterzeit – also zwischen der Feier der Auferstehung am Ostersonntag und dem Pfingsttag – anstelle des „Engel des Herrn“ gebetet werden solle, und zwar stehend, zum Zeichen des Sieges über den Tod.

Wie der  „Engel des Herrn“ wird das Regina Caeli morgens, mittags und abends gebetet, um den Tag Gott und Maria zu weihen.

Einer frommen Tradition zufolge geht diese antike Antiphon auf das 6. oder 10. Jahrhundert zurück; ab der ersten Hälfte des 13. Jahrhundert konnte sie ins Franziskanerbrevier einfließen. Sie besteht aus vier kurzen Versen, die jeweils mit dem Halleluja abschließen. Das Regina Caeli ist das Gebet der Gläubigen, die sich mit Maria, Königin des Himmels, über die Auferstehung Jesu freuen.

Am 6. April 2015, dem Montag nach Ostern, hat Papst Franziskus den Gläubigen beim Beten des Regina Caeli ans Herz gelegt, mit welcher inneren Gesinnung dieses Gebet gebetet werden soll:  

„… wenden wir uns an Maria und laden sie ein, sich zu freuen, weil er, den sie im Schoß getragen hat, auferstanden ist, wie er verheißen hatte, und empfehlen uns ihrer Fürsprache. Tatsächlich ist unsere Freude ein Abglanz der Freude Mariens, da sie es ist, die voll Glauben die Geschehnisse Jesu bewahrt hat und noch immer bewahrt. Wir wollen also dieses Gebet mit der inneren Ergriffenheit der Kinder beten, die glücklich sind, weil ihre Mutter glücklich ist.“

Gebet des Angelus / Regina Caeli mit Papst

Alles lesen >