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Sudanesische Flüchtlinge im Tschad Sudanesische Flüchtlinge im Tschad 

Papst in Sorge über Gewalt im Sahel

Leo XIV. unterstützt „alle Bemühungen um Frieden und Entwicklung“ in den Sahel-Ländern Afrikas. Das sagte er an diesem Sonntag beim Regina Coeli-Gebet auf dem Petersplatz.

„Mit Sorge habe ich die Nachrichten über die zunehmende Gewalt in der Sahelzone zur Kenntnis genommen, insbesondere im Tschad und in Mali, die von den jüngsten Terroranschlägen betroffen sind“, so das Kirchenoberhaupt. „Ich versichere den Opfern mein Gebet und allen Leidenden meine Verbundenheit. Ich wünsche mir, dass jede Form von Gewalt ein Ende findet, und unterstütze alle Bemühungen um Frieden und Entwicklung in dieser geliebten Region.“

Erst am Samstag hatte Papst Leo Mitglieder des Verwaltungsrats der Stiftung Johannes Paul II. für die Sahelzone in Audienz empfangen. Dabei kamen die komplexen Probleme des Sahel zur Sprache, wie Terrorismus, politische Instabilität, geopolitische Spannungen und die Auswirkungen des Klimawandels, die zu mehr Migration führen. Die Kernländer des Sahel sind Senegal, Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Niger, Tschad und Sudan.

Ökumenischer Gruß an die orthodoxen Kopten

Darüber hinaus erinnerte der Papst beim Mittagsgebet an den „Tag der koptisch-katholischen Freundschaft“, der jährlich am 10. Mai begangen wird, und schloss in ökumenischer Verbundenheit einen „brüderlichen Gruß an Seine Heiligkeit Papst Tawadros II.“ an. Zudem versicherte er „der ganzen geliebten koptischen Kirche mein Gebet, in der Hoffnung, dass unser Weg der Freundschaft uns zur vollkommenen Einheit in Christus führt, der uns „Freunde“ genannt hat.“

Ein weiterer Gruß ging an die „Freiwilligen für die Evangelisierung“, die der Familie von Radio Maria verbunden sind und an die Freiwilligenorganisation „Komen Italia“, die sich für die Brustkrebs-Vorsorge einsetzt.

(vatican news – gs)

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10. Mai 2026, 12:41

Was ist das Regina Caeli?

Das Regina Caeli (oder Regina Coeli) ist eine der vier marianischen Antiphonen im Stundengebet der Kirche (die drei anderen sind: das Alma Redemptoris Mater, das Ave Regina Caelorum und das Salve Regina).

Papst Benedikt XIV. verfügte 1742, dass das Regina Caeli in der Osterzeit – also zwischen der Feier der Auferstehung am Ostersonntag und dem Pfingsttag – anstelle des „Engel des Herrn“ gebetet werden solle, und zwar stehend, zum Zeichen des Sieges über den Tod.

Wie der  „Engel des Herrn“ wird das Regina Caeli morgens, mittags und abends gebetet, um den Tag Gott und Maria zu weihen.

Einer frommen Tradition zufolge geht diese antike Antiphon auf das 6. oder 10. Jahrhundert zurück; ab der ersten Hälfte des 13. Jahrhundert konnte sie ins Franziskanerbrevier einfließen. Sie besteht aus vier kurzen Versen, die jeweils mit dem Halleluja abschließen. Das Regina Caeli ist das Gebet der Gläubigen, die sich mit Maria, Königin des Himmels, über die Auferstehung Jesu freuen.

Am 6. April 2015, dem Montag nach Ostern, hat Papst Franziskus den Gläubigen beim Beten des Regina Caeli ans Herz gelegt, mit welcher inneren Gesinnung dieses Gebet gebetet werden soll:  

„… wenden wir uns an Maria und laden sie ein, sich zu freuen, weil er, den sie im Schoß getragen hat, auferstanden ist, wie er verheißen hatte, und empfehlen uns ihrer Fürsprache. Tatsächlich ist unsere Freude ein Abglanz der Freude Mariens, da sie es ist, die voll Glauben die Geschehnisse Jesu bewahrt hat und noch immer bewahrt. Wir wollen also dieses Gebet mit der inneren Ergriffenheit der Kinder beten, die glücklich sind, weil ihre Mutter glücklich ist.“

Gebet des Angelus / Regina Caeli mit Papst

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