Papst in Sorge über Gewalt im Sahel
„Mit Sorge habe ich die Nachrichten über die zunehmende Gewalt in der Sahelzone zur Kenntnis genommen, insbesondere im Tschad und in Mali, die von den jüngsten Terroranschlägen betroffen sind“, so das Kirchenoberhaupt. „Ich versichere den Opfern mein Gebet und allen Leidenden meine Verbundenheit. Ich wünsche mir, dass jede Form von Gewalt ein Ende findet, und unterstütze alle Bemühungen um Frieden und Entwicklung in dieser geliebten Region.“
Erst am Samstag hatte Papst Leo Mitglieder des Verwaltungsrats der Stiftung Johannes Paul II. für die Sahelzone in Audienz empfangen. Dabei kamen die komplexen Probleme des Sahel zur Sprache, wie Terrorismus, politische Instabilität, geopolitische Spannungen und die Auswirkungen des Klimawandels, die zu mehr Migration führen. Die Kernländer des Sahel sind Senegal, Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Niger, Tschad und Sudan.
Ökumenischer Gruß an die orthodoxen Kopten
Darüber hinaus erinnerte der Papst beim Mittagsgebet an den „Tag der koptisch-katholischen Freundschaft“, der jährlich am 10. Mai begangen wird, und schloss in ökumenischer Verbundenheit einen „brüderlichen Gruß an Seine Heiligkeit Papst Tawadros II.“ an. Zudem versicherte er „der ganzen geliebten koptischen Kirche mein Gebet, in der Hoffnung, dass unser Weg der Freundschaft uns zur vollkommenen Einheit in Christus führt, der uns „Freunde“ genannt hat.“
Ein weiterer Gruß ging an die „Freiwilligen für die Evangelisierung“, die der Familie von Radio Maria verbunden sind und an die Freiwilligenorganisation „Komen Italia“, die sich für die Brustkrebs-Vorsorge einsetzt.
(vatican news – gs)
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