Papst an Uni aus Jerusalem: Stifter wahren Friedens sein
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
Papst Leo XIV. empfing rund 30 Mitglieder der Führungsriege der Hebräischen Universität Jerusalem, die derzeit Rom und den Vatikan besuchen, am Vormittag in Audienz. „Ich hoffe, dass Sie während Ihres Aufenthalts hier Ihre Kenntnisse sowohl über die Vatikanstadt als auch über Rom vertiefen können – einen Ort, der nicht nur für die Entstehung und Entwicklung des christlichen Glaubens von zentraler Bedeutung ist, sondern auch seit Jahrtausenden die Begegnung verschiedener Kulturen und Völker fördert“, gab der Papst seinen Gästen mit. Besonders betonte Leo XIV., dass Universitäten „Orte der Begegnung" seien, an denen sich nicht nur Weisheit sondern auch Freundschaften entwickelten.
„Auch wenn dies nicht immer einfach ist, müssen Universitäten stets darauf hinarbeiten, dass Möglichkeiten für sinnvolle Begegnungen erhalten bleiben. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens jeder Hochschule, denn unsere Beziehungen zu anderen, unsere Sprachen und unsere Kulturen sind von entscheidender Bedeutung dafür, wer wir als Menschen sind", führte der Papst aus.
Universitäten seien „privilegierte Orte des Dialogs, an denen das Streben nach Wissen untrennbar mit dem Gedankenaustausch zwischen allen Mitgliedern der akademischen Gemeinschaft verbunden ist". Wo respektvoller Dialog möglich sei, könne jeder sein Wissen erweitern und aus den Sichtweisen und persönlichen Erfahrungen anderer lernen – „selbst von denen, mit denen er möglicherweise nicht einer Meinung ist. In einem solchen Umfeld ist es mit geduldiger Beharrlichkeit möglich, schrittweise daran zu arbeiten, etwaige Barrieren aus Missverständnissen und Misstrauen abzubauen", warb der Papst für Dialog und Frieden.
Appell für Frieden
Hintergrund
(vatican news - sst)
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