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Generalversammlung der Päpstlichen Missionswerke tagt

Seit diesem Mittwoch treffen sich rund 100 Nationaldirektoren des weltweiten Netzwerks der Päpstlichen Missionswerke in Rom. Die aus allen fünf Kontinenten stammenden Teilnehmer sprechen unter anderem über missionarische Erneuerung.

„Tatsächlich sind die Päpstlichen Missionswerke das ,wichtigste Mittel', um bei allen Getauften ein missionarisches Verantwortungsbewusstsein zu wecken und kirchliche Gemeinschaften in Gebieten zu unterstützen, in denen die Kirche noch jung ist“, hatte Papst Leo XIV. die Bedeutung der Päpstlichen Missionswerke vor einem Jahr gewürdigt, als er am 22. Mai 2025 die Nationaldirektoren der Päpstlichen Missionswerke anlässlich ihrer jährlichen Generalversammlung im Vatikan empfing. 

Jetziger Papst war selbst Missionar in Peru

Robert Prevost war, bevor er als Papst an die Spitze der katholischen Kirche gewählt wurde, selbst lange Jahre als Missionar in Peru tätig. Daran hatte er im vergangenen Jahr in seiner Ansprache an die Generalversammlung der Päpstlichen Missionswerke erinnert: „Zunächst möchte ich Ihnen und Ihren Mitarbeitern für Ihren engagierten Dienst danken, der für die Evangelisierungsmission der Kirche unverzichtbar ist, wie ich persönlich aus meiner eigenen pastoralen Erfahrung in den Jahren meines Dienstes in Peru bezeugen kann.“

Papstaudienz am Montag

Zu den Höhepunkten für die Teilnehmer zählt auch dieses Jahr die Audienz bei Papst Leo XIV.. Sie findet am kommenden Montag (1. Juni) statt. Die Arbeitssitzungen der Versammlung sind im „Collegio Internazionale San Lorenzo di Brindisi“ der Kapuzinerbrüder angesiedelt. Das Treffen dauert bis zum 3. Juni. Am Sonntag, den 31. Mai, pilgern die Teilnehmer zur Wallfahrtskirche der Heiligen Philomena und besuchen anschließend Neapel und den dortigen Dom, wo sie die Reliquien des Heiligen Januarius verehren.

Während der Arbeitssitzungen stellen die vier Generalsekretäre die Arbeit und Budgets der einzelnen Missionswerke vor. Außerdem werden neue, zu fördernde Projekte präsentiert und genehmigt. Eine separate Sitzung ist dem Thema Kommunikation und Fundraising gewidmet. Am Dienstagnachmittag, dem 2. Juni, spricht Erzbischof Samuele Sangalli, stellvertretender Sekretär für Verwaltung im Dikasterium für die Evangelisierung. Das Programm der Versammlung schließt am Mittwoch, dem 3. Juni, mit der Eucharistiefeier unter dem Vorsitz von Erzbischof Fortunatus Nwachukwu, Sekretär des Missionsdikasteriums.

(fides - sst)

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27. Mai 2026, 14:08