Kardinal Parolin würdigt diplomatische Beziehungen mit Guatemala
Mario Galgano - Vatikanstadt
An der Feier nahmen neben zahlreichen Gläubigen und Vertretern der Bischofskonferenz auch Präsident Bernardo Arévalo und Vizepräsidentin Karin Herrera teil. Zu Beginn übermittelte Parolin die Grüße und die Segenswünsche von Papst Leo XIV. an die Bevölkerung des Landes.
Verachtung, Gleichgültigkeit und Ungleichheit überwinden
In seiner Predigt betonte der päpstliche Chefdiplomat die gesellschaftliche Verantwortung des Glaubens. Die Verkündigung des Evangeliums erfordere den Einsatz für eine gerechtere, geschwisterliche und solidarische Gesellschaft. Es gelte, Dynamiken von Verachtung, Gleichgültigkeit und Ungleichheit zu überwinden, die häufig durch Korruption verursacht würden. Mit Verweis auf das Tagesevangelium von der Wundermehrung erinnerte der Kardinal daran, dass Gott den tiefsten Hunger des Menschen nach Sinn, Liebe und Hoffnung stille, die Menschen jedoch gleichzeitig aufgerufen seien, Notleidenden konkret zu helfen und das Eigene einzubringen.
Parolin trifft auch Indigene
Der viertägige Aufenthalt des Kardinalstaatssekretärs, der vom 1. bis zum 4. August dauert, fällt zudem mit dem 400. Geburtsjahr des heiligen Bruder Pedro de Betancur zusammen. Das Programm sieht nach dem Besuch eines Seniorenheims und der Feier in der Kathedrale politische Gespräche mit Präsident Arévalo und Außenminister Carlos Ramiro Martínez vor. Darüber hinaus stehen Treffen mit Vertretern der indigenen Völker, dem Diplomatischen Korps sowie den Bischöfen und Priestern des Landes auf dem Plan, bevor die Reise mit einem Gottesdienst in Mixco endet.
(vatican news)
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