Bei der Beisetzung des getöteten maronitischen Priesters Pierr al-Rahi am 11. März Bei der Beisetzung des getöteten maronitischen Priesters Pierr al-Rahi am 11. März  (AFP or licensors)

Worte aus dem Krieg. Ein Brief an den Osservatore Romano

Persönlich, schonungslos, ohne politische Analyse. In der aktuellen Ausgabe des Osservatore Romano schreibt Pater Toufic Bou Merhi, Franziskaner der Kustodie des Heiligen Landes und Pfarrer in Tyros, an die Zeitung. Er bleibt bei den Menschen, teilt ihre Angst und ihren Schmerz.

„‚Kollateralschäden‘ – ein kalter, fast technischer Begriff. […] Aber es gibt eine Zerstörung, die keine Kamera zeigen kann: die Zerstörung im Herzen der Menschen. Wer sieht die inneren Wunden? Wer hört die Stille derer, die in Angst leben?“

Der Ordensmann berichtet von wachsender Angst und Unsicherheit, von Vertriebenen, von zerstörter Würde – und vom Tod des maronitischen Priesters Pierre al-Rahi, der einem Hilferuf folgte und dafür im Südlibanon mit seinem Leben bezahlte.

„Ich habe keine politischen Analysen anzubieten […]. Ich kann nur bezeugen, was ich sehe: eine immense Tragödie, die oft in kleinen Herzen verborgen bleibt.“

Den vollständigen Brief lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Osservatore Romano.

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(vatican news/or - bp)

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20. März 2026, 12:00