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Brandrodungen in Brasilien Brandrodungen in Brasilien  (AFP or licensors)

Globaler Süden: Kirchenvertreter fordern Energiewende

Kirchenvertreter aus fünf Kontinenten mahnen den Ausstieg aus fossilen Energien an. Das am Sonntag vorgestellte „Dokument der Kirchen des Südens und der Welt für unser gemeinsames Haus" betont den Wert des Umweltschutzes und der Klimagerechtigkeit. Die Verantwortung gegenüber den Menschen verpflichte dazu, entschlossen zu handeln.

Die Kirchenvertreter fordern in ihrem Manifest die Einstellung jeglicher neuen Exploration und Förderung von Kohle, Öl und Gas. Sie würdigen das Pariser Klima-Abkommen, mahnen aber zugleich an, dass eine wirkliche Energiewende weiter gehen sollte.

Darüber hinaus müsse der Übergang zu sauberen Energien mit der Etablierung starker und partizipativer demokratischer Prozesse verbunden sein. Klimagerechtigkeit ohne transparente Institutionen, gemeinwohlorientierte Staaten und Entscheidungen, bei denen die betroffenen Gemeinschaften ein Mitspracherecht haben, sei eine Illusion, so das Dokument.

Verpflichtung zum Handeln

Zudem betonen die Kirchenvertreter, dass die Verteidigung des Lebens und der Menschenwürde dazu verpflichte, mit Blick auf die sozio-ökologischen Krisen entschlossen zu handeln. Angesichts der historischen und moralischen Verantwortung der Kirche könnten sie nicht gleichgültig bleiben, wenn derzeitige Wirtschafts- und Finanzmodelle das menschliche Leben gefährden und die Belastungsgrenzen des Planeten überschreiten. 

(sir – cf)

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17. März 2026, 13:28