Westjordanland: Lateinisches Patriarchat verurteilt Siedlungsbau
Während des Treffens brachte das Patriarchat demnach über die Stiftungsabteilung seine „uneingeschränkte Ablehnung dieser Handlungen zum Ausdruck" und bezeichnete diese als „eindeutige Verletzung kirchlichen Eigentums". Es forderte die unverzügliche Beseitigung aller verursachten Schäden, die Verhinderung künftiger Übergriffe auf diese Gebiete sowie die Gewährleistung rechtlichen Schutzes für die Ländereien des Patriarchats.
Stopp der Eingriffe und Aufarbeitung zugesichert
Im Anschluss leiteten die Behörden Maßnahmen ein, darunter die Verfolgung der Verantwortlichen und die Beschlagnahmung von schwerem Gerät, wie etwa Baggern und Bulldozern, das zur Zerstörung und Beschädigung der kirchlichen Grundstücke vor Ort verwendet worden war. Vertreter der zuständigen Behörden erkannten laut der Mitteilung des Patriarchats auch die Schwere der Angelegenheit an und verpflichteten sich zur „unverzüglichen Beseitigung der Eingriffe" und Strafverfolgung der Verantwortlichen.
Der Lateinische Patriarch, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, wurde über die Entwicklungen informiert und gab Anweisungen, dass die Angelegenheit „ernsthaft verfolgt und der lokalen Bevölkerung unter diesen schwierigen Umständen jede mögliche Unterstützung gewährt wird“. Das Patriarchat bekräftigte seine Unterstützung für die Menschen und Bewohner der Region sowie sein anhaltendes Engagement, „ihnen dabei zu helfen, standhaft zu bleiben, ihre Würde zu wahren und in Sicherheit und Stabilität zu leben, im Einklang mit dem humanitären Auftrag der Kirche im Dienst".
(pm - sst)
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